Tausende sind bereits gegen die thailändische Regierungschefin auf die Straße gegangen. Anlass war ein geleaktes Telefonat zwischen Paetongtarn Shinawatra und einem Politiker aus Kambodscha. Dabei wirkten die beiden allzu vertraut.
Ende Mai kam es zu einem Grenzzwischenfall: Ein kambodschanischer Soldat wurde getötet. Mit ihrer Reaktion darauf zog die thailändische Regierungschefin viel Unmut auf sich – Kritiker werfen ihr eine „Beschwichtigungspolitik“ vor. Nun fordern Tausende ihren Rücktritt.
In Thailand protestieren vor allem die Jungen gegen den unpopuläreren König und seine Regierung. Deutschland muss die Proteste unterstützen und nicht Urlaubsort für den König sein, meint der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Nils Schmid.
Die Hintergründe des Massakers sind noch unklar. Doch einiges deutet auf innenpolitische Hintergründe. Nicht der Islam, sondern ein sozialer Machtkampf könnte die Ursache sein. Bricht er wieder auf?
Yingluck Shinawatra ist wegen eines teuren Förderprojekts für arme Reisbauern in die Kritik geraten. Kritiker werfen der Militärregierung vor, ihre Familie dauerhaft aus der Politik drängen zu wollen.
Es gilt als Strategie der Militärjunta: Das Parlament in Thailand hat für ein Politikverbot für die frühere Regierungschefin Yingluck Shinawatra gestimmt. Sie wird zudem wegen Korruption angeklagt.
Im Mai hatte Thailands Militär die Regierung gestürzt. Nun hat sich Juntachef Prayuth zum Ministerpräsidenten bestimmen lassen. Die Zustimmung durch den König gilt nur noch als Formsache.
In Thailand haben sich der abgesetzte Regierungschef Boonsongpaisan und seine Amtsvorgängerin Yingluck an einem Armeestandort eingefunden. Gegen 155 Politiker wurde ein Ausreiseverbot verhängt.
Thailands Wahlkommission fordert die Verschiebung der Wahlen, nachdem Unbekannte das Feuer auf ein Protestlager eröffnet und Granaten geworfen hatten. Drei Tote und 24 Verletzte forderte der Überfall.
Thailands Politdrama geht mit der Amtsenthebung von Premier Shinawatra in die nächste Runde. Auch wenn die Fronten verhärtet sind, gibt es Hoffnung, den Machtkampf in geordnete Bahnen zu lenken.
Nach dem erzwungenen Rücktritt von Regierungschefin Yingluck Shinawatra droht in Bangkok neue Gewalt. Die Opposition will den Shinawatra-Clan politisch vernichten und setzt dafür den Staat aufs Spiel.
Thailands Regierung ließ trotz Massendemonstrationen wählen. Nun hat das höchste Gericht die Abstimmung für ungültig erklärt. Die Parteien müssen jetzt einen Weg aus der tiefen Krise finden.
Tränengas, Granaten, scharfe Munition: Bangkok macht wieder mit Bildern wie aus dem Bürgerkrieg Schlagzeilen. Eine Räumungsaktion der Sicherheitskräfte endet blutig.
Am Valentinstag hat Yingluck Shinawatra keine Liebe mehr für die Regierungsgegner übrig. Polizisten in Kampfmontur vertreiben die Demonstranten aus den besetzten Gebäuden – jedoch ohne Gewalt.
Thailand ist dabei, seinen Charme gründlich zu verspielen. Zu besichtigen ist eine Schmierenkomödie: Alte und neue Elite kämpfen um Macht und Einfluss – und bringen das Land so um seine Zukunft.
Die thailändische Regierung steckt nach der Parlamentswahl weiter in der Sackgasse, kann keine Gesetze verabschieden oder ein Budget genehmigen. Sie zeigt sich aber genauso stur wie ihre Gegner.
Regierungsgegner haben bei Thailands Parlamentswahl viele Wahllokale blockiert. Ohnehin dürfte die Abstimmung nichts am Konflikt ändern – die Premierministerin bliebe auch bei einem Sieg angreifbar.
In Thailand haben am Sonntag unter hoher Polizei- und Militärpräsenz die umstrittenen Parlamentswahlen begonnen. Regierungsgegner kündigten einen Boykott an, Ausschreitungen werden befürchtet.
Trotz der gewalttätigen Unruhen hält Thailands Regierung um Premier Yingluck Shinawatra am Termin der Parlamentswahl am 2. Februar fest. Die Gegendemonstranten machen mit Randalieraktionen mobil.
Bei einer Kundgebung ist einer der Anführer der regierungskritischen Proteste in Bangkok erschossen worden. Die Kugeln wurden aus einem Kleintransporter abgefeuert, die Täter konnten fliehen.
Die thailändische Regierung ist bereit, die geplanten Parlamentswahlen zu verschieben. Im Gegenzug fordert sie jedoch von den Demonstranten, die Proteste in Bangkok zu beenden und die Stadt zu räumen.
Ab Mittwoch sollen in Bangkok und angrenzenden Provinzen Notstandsgesetze herrschen: Festnahmen ohne Anklage, Versammlungsverbote, Zensur. Am Rande von Demonstrationen waren Granaten explodiert.
Zahlreiche Regierungsgegner wurden am Freitag bei einer Explosion in Bangkok verletzt. Nun ist einer der Demonstranten seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Proteste gehen trotzdem weiter.
Die Demonstrationen in Thailand weiten sich aus. Im Visier stehen nun die Ministerien. Die Demonstranten wollen die Regierungsarbeit behindern und Beamte auf ihre Seite ziehen.
Hunderttausende Demonstranten auf Bangkoks Straßen. Kommt Thailand nie mehr zu Ruhe? Die Leiterin der Friedrich-Naumann-Stiftung in Bangkok erklärt die Krise und ihre Ursachen, Risiken und Hoffnungen.
In Bangkok hat eine Blockade wichtiger Verkehrswege begonnen. Demonstranten wollen damit die Regierung in die Knie zwingen. Beide Seiten hatten zuvor ihre Absicht betont, auf Gewalt zu verzichten.
Kurz vor einer Großdemonstration in der thailändischen Hauptstadt Bangkok hat der Anführer der Regierungsgegner deren Ziele bekräftigt: Man werde die Stadt besetzen, bis die Regierung zurücktritt.
Seit Wochen gehen Thailands Regierungsgegner in Bangkok auf die Straßen. Nun ist es bei einer Demonstration erneut zu Ausschreitungen gekommen, als Unbekannte auf die Menschenmenge schossen.
In der thailändischen Hauptstadt Bangkok demonstrierten Aktivisten gegen Vorbereitungen für die Parlamentswahl, die jetzt verschoben werden soll. Die Regierung lehnt dies gleichwohl ab.
Neuwahlen reichen den Regierungsgegnern nicht. Protestführer Suthep Thaugsuban will auch das Militär auf seine Seite ziehen. Doch auch wenn die Armee loyal bleibt, die Bürger befürchten einen Putsch.
Sie wisse nicht mehr, wie sie noch weiter nachgeben solle: Mit diesen Worten hat sich Thailands Ministerpräsidentin Shinawatra an die Regierungsgegner des Landes gewandt. Doch die protestieren weiter.
Protestführer Suthep Thaugsuban fordert einen nicht gewählten „Volksrat“ für Thailand, der die Regierung ersetzen soll. Die Premierministerin ist nicht die einzige, die dies undemokratisch nennt.
Die Proteste der Opposition haben Wirkung gezeigt: In einer Fernsehansprache verkündet Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra, das Parlament aufzulösen und den Weg für Neuwahlen freizumachen.
Für Thailands Regierungschefin Yingluck wird die Lage prekär: Hunderte Oppositionsanhänger sind auf das Gelände ihres Amtssitzes geströmt – unter den Augen der Polizei. Die will die Lage beruhigen.
Überraschende Wendung im Machtkampf auf Bangkoks Straßen: Statt die Regierungsgegner aufzuhalten, bauen Polizisten nun die Barrikaden ab. Der Taktikwechsel hat eine einfache Erklärung.
Der Schlagabtausch zwischen Demonstranten und Polizei in Bangkok geht weiter. Nach dem Wochenende mit mehreren Toten starteten Tausende Menschen am Montag einen neuen Sturm auf die Regierungszentrale.
Tausende Demonstranten versuchen das Büro von Thailands Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra zu besetzen. Nur mit Tränengas und Wasserwerfern können Polizisten sie noch zurückdrängen.
Heute wollen die Demonstranten in Thailand den gesamten Regierungskomplex besetzen. Die Premierministerin musste in Sicherheit gebracht werden, die Polizei setzte bereits Tränengas ein.
Volksfeststimmung auf der Wiese vor dem Armeehauptquartier in Bangkok: Nach drei Stunden verlassen die Demonstranten das besetzte Gelände. Am Sonntag wollen sie den Regierungskomplex besetzen.
Die gewalttätigen Proteste gegen Thailands Regierung reißen nicht ab: Tausende Demonstranten stürmten am Freitag das Hauptquartier der Armee in Bangkok. Im Innenhof spannten sie Sonnenschirme auf.
Etappensieg für die unter Druck stehende Regierung: Thailands Regierungschefin übersteht einen Misstrauensantrag. Auch die Zahl der Demonstranten geht zurück. Aber ihr Wortführer kämpft weiter.
Seit Tagen blockieren regierungskritische Demonstranten in Bangkok Ministerien und versuchen, die Politik lahmzulegen. Doch der Elan lässt nach, selbst in der Opposition mahnen viele zu Besonnenheit.
Die Massenproteste in Thailand gehen weiter: Demonstranten belagern noch mehr Ministerien als bisher. Die Opposition erhöhte indes den Druck mit einem Misstrauensantrag gegen die Regierung.
Bangkok erlebt die größten Demonstrationen seit Jahren. Aber der Konflikt scheint unlösbar: Die großstädtische Bevölkerung ist unzufrieden, aber die gewählte Regierung hat den Rückhalt der Mehrheit.
13 staatliche Einrichtungen haben die Demonstranten in Bangkok mittlerweile gestürmt. Ihr Zorn richtet sich gegen die Regierung. Auch zusätzliche Sicherheitsgesetze können sie nicht stoppen.
Das Land kommt nicht zur Ruhe: Zu Zehntausenden gehen die Menschen auf die Straße, weil sie der Regierungschefin misstrauen. Angeblich soll ihr abgesetzter Bruder weiter die Fäden ziehen.
Befragungen sehen die Oppositionspartei bei der Wahl in Thailand deutlich vorn. Die Partei des früheren Ministerpräsidenten könnte sogar die absolute Mehrheit erreichen.