Der wohl wichtigste deutsche Komponist seiner Generation ist tot. Wolfgang Rihm ist im Alter von 72 Jahren in Ettlingen gestorben. Rihm hatte für die kommende Saison ein Engagement bei den Berliner Philharmonikern.
Nein, TikTok ist nicht kaputt. Taylor Swift, Billie Eilish und Eminem sind nur mal kurz in die Pause gegangen. Denn zwischen dem Musikgiganten Universal und der Videoplattform läuft ein Kräftemessen über den Wert von Musik. Eine Analyse.
Herber Rückschlag für TikTok: Der weltgrößte Musik-Konzern Universal entfernt die Songs seiner Künstler schrittweise von der beliebten App. Das Label äußert deutliche Kritik an den Vertragsbedingungen – und den Zukunftsplänen von TikTok.
Das Musikunternehmen Universal gab bekannt, dass die Marketing- und Vertriebsaktivitäten für Rammstein bis auf Weiteres ausgesetzt seien. Mehrere Frauen hatten in den vergangenen Wochen erklärt, von Lindemann sexuell bedrängt worden zu sein. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft in Berlin.
Um Rammsteins Plattenlabel Universal Music blieb es zunächst ruhig, nachdem vor allem gegen Frontsänger Till Lindemann Vorwürfe laut geworden waren. Nun zieht das Unternehmen doch Konsequenzen: Die Anschuldigungen hätten „schockiert“, man habe „größten Respekt“ vor den betroffenen Frauen.
Die Musikbranche bangt, dass bald Künstliche Intelligenz Chart-Hits produziert – und sie kein Geld mehr verdient. Dabei lassen sich auch Komponisten und Produzenten von Bob Dylan, Billie Eilish oder Herbert Grönemeyer inspirieren. Ein Verbot wäre falsch.
Regie in einem Musikvideo führen: Mit Lego Vidiyo können sich Kinder, die noch zu jung für Tiktok sind, diesen Wunsch erfüllen. Der Hersteller hat sich dafür mit Universal Music verbündet. Die Bauklötze spielen dabei aber kaum noch eine Rolle.
Taylor Swift liegt im Clinch mit Scooter Braun, dem Manager von Justin Bieber. Swift hat ihre ersten Alben bei seinem Musikverlag veröffentlicht. Jetzt sagt sie, Braun schikaniere sie seit längerer Zeit – und nutzt ihre Macht zum Gegenschlag.
2008 brach in den Universal-Studios in Hollywood ein Feuer aus. Wie erst jetzt bekannt wurde, gingen dabei Tausende von Originalaufnahmen der Popgeschichte in Flammen auf. Die „New York Times“ zeigt, wie Universal den GAU damals herunterkochte.
Nach dem postumen Album „Lioness“ hatte die Plattenfirma Universal alle unveröffentlichten Aufnahmen von Amy Winehouse vernichtet. Offenbar waren sie dabei nicht gründlich: Nun ist „My Own Way“ bei YouTube aufgetaucht. Ein Schatz.
Skygges „Hello World“ wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz komponiert. Das Album gibt einen guten Eindruck in den Musikeralltag. Doch um relevant zu sein, braucht es noch etwas anderes.
Mit Blick auf das politische Klima ist Mick Jagger unzufrieden. Seinen Frust setzt er kreativ um: Er veröffentlicht zwei neue Songs. „Gotta Get A Grip“ und „England Lost“. Alles ist verloren.
Im Tresorraum des Paisley Parks bei Minneapolis lagern Hunderte Stunden unveröffentlichter Musik von Prince. Nun wird der Schatz gehoben. Sind es Meisterwerke für die Menschheit oder Müll?
David Bowie, Prince und George Michael: 2016 verließen viele Stars die Musikwelt. Ihre Songs verkauften sich danach besonders gut. Doch die Rendite eines der Superstars lässt sich kaum übertreffen.
Ein Computer, drei Kinder und ein illegal hochgeladenes Musik-Album. Für den Schaden müssen die Eltern bezahlen, entschied jetzt ein Münchner Gericht. Die Eltern wollten ihre Kinder nicht verpfeifen.
Der nächste große Fußballer, ein neuer Star am Pophimmel: Bei der Talentsuche kommen heute hauptsächlich Computer zum Einsatz. Doch erfahrene Scouts folgen noch immer lieber ihrer Intuition.
Der Bundesgerichtshof bestätigt Rechtsprechung zu Filesharing im Internet zugunsten der Musikindustrie. Demnach haftet der Internet-Anschluss-Inhaber für seine Nutzer. Das gilt aber nicht immer.
Der Branchenverband der Musikindustrie RIAA reicht Zivilklage gegen den Speicherdienst Megaupload und Kim Dotcom ein. Mit der Klage folgt die Musikindustrie der Filmbranche.
Die Krise der deutschen Musikwirtschaft scheint überwunden. Digitale Dienste im Netz wie Spotify verhelfen der Branche zu neuem Wachstum. Erstmals seit 15 Jahren verzeichnet sie wieder ein Plus.
Sie wollen einfach nur Musik machen. Deshalb entschieden sich Elias Gottstein und Carl Luis Zielke vor drei Jahren, auszusteigen und auf der Straße zu leben. In die Charts könnten sie trotzdem kommen.
Deutschlands mächtigster Musikmanager, Frank Briegmann, über die Aussichten seiner Stars beim Echo, schwer verdientes Geld mit Downloads und die Rechnungen für zerschlagene Hotelzimmer.
Immer mehr Nutzer wollen Musik nicht besitzen, sondern nur noch hören. Musiker streiten deshalb mit ihren Plattenfirmen darüber, was ein Download ist: virtuelle Schallplatte oder Lizenz zum Hören?
Es sollte ein Kampf zwischen "Sunnyboy" und "Badboy" werden. Stattdessen erklärte Bohlen die beiden Teilnehmer eines langweiligen DSDS-Finales zum "besten Duett seit Modern Talking".
Der Rapper Bushido ist wegen Urheberrechtsverletzungen verurteilt worden. Er hatte sich gut hörbar bei der Band Dark Sanctuary bedient. Das Urteil ist erstaunlich eindeutig. Denn mit der Kunst des Samplings tut sich die Rechtsprechung schwer. Und der Fall Hegemann ist auch noch nicht abgeschlossen.
Keine guten Zeiten für den Skandal-Rapper: Das Hamburger Landgericht hat Bushido wegen Urheberrechtsverletzungen verurteilt. Der 31-Jährige verwendete in 13 seiner Songs unerlaubt Liedteile der französischen Band Dark Sanctuary. Jetzt muss er nicht nur ausgelieferte Tonträger vernichten, sondern auch kräftig zahlen.
Früher stand der Name Napster für die Musik-Tauschbörse schlechthin – und war leider illegal. Dann kaufte ein kommerzielles Unternehmen die Marke und vertrieb über die Web-Plattform kopiergeschützte Musiktitel. Jetzt stellt der Anbieter um: auf frei kopierbare MP3.
Zwei spektakuläre Deals in der Musikindustrie: MySpace steht kurz davor, ein Gemeinschaftsunternehmen mit den großen Plattenfirmen zu gründen – für den Musikvertrieb im Internet. Und ein bekannter Hip-Hop-Star hat einen 150-Mio-Dollar-Vertrag abgeschlossen. Allerdings mit einem Konzertveranstalter.
Es schien wie ein Kamikaze-Angriff gegen Apple: Die Musikkonzerne um Universal Music planen, eine 3,50-Euro-Flatrate für unbegrenztes Musikhören einzuführen. Nun antwortet der Marktführer – mit deutlichen Preissenkungen bei iTunes.
Ärger für Apple: Zwar meldete der US-Konzern gerade neue Rekordzahlen für seinen Musikladen iTunes. Doch an den Umsätzen hat er den Musikverlag von Rapper Eminem angeblich nicht beteiligt. Die Apple-Aktie stürzte ab - allerdings noch aus einem anderen Grund.