Umweltbundesamtchef Messner missfällt der derzeitige Blick auf Öko-Politik. Die herrschende Haltung dazu sei zurzeit: „Also verschieben wir das, senken die Ziele und verlängern die Fristen.“ Das sei nicht nur ökologisch schädlich, sondern auch ökonomisch.
Der geplante Stellenabbau der Bundesregierung könnte das Umweltbundesamt erheblich treffen. Es geht dabei auch um seine Rolle als politische Kontrollinstanz in der Klima- und Umweltpolitik.
Die deutsche Manie, Abfall möglichst kleinteilig zu trennen, zeigt Wirkung: Auch bei Kunststoff steigen die Recycling-Quoten. Und Müll-Experten freuen sich über den Trend zu weniger Einweg-Verpackungen. Doch ein Irrglaube hält sich hartnäckig.
Das Umweltbundesamt hat die Bundesregierung eindringlich davor gewarnt, beim Klimaschutz zu sehr auf eine bestimmte Technik zur CO2-Speicherung zu setzen. Der UBA-Chef betonte, alle vorhandenen Potenziale müssten ausgeschöpft werden. Auch jene, die in der Wirtschaft unpopulär sind.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) setzt sich für den Bau neuer Gaskraftwerke ein. Der Präsident des Umweltbundesamts mahnt in Reaktion darauf vor einer Rückkehr zu CO₂–intensiver Energie – und das nicht nur wegen des Klimaschutzes.
Seit der Einführung des europäischen Emissionshandels vor 20 Jahren ist der Ausstoß an Treibhausgasen laut Umweltbundesamt um rund die Hälfte gesunken. In Deutschland sind es etwa 47 Prozent.
Zum Thema Mülltrennung und Recycling kursieren zahlreiche Fragen und Mythen. Eine Expertin vom Umweltbundesamt räumt mit weitverbreiteten Irrtümern auf und erklärt, und worauf es wirklich ankommt – beim Einkaufen, Wegwerfen und im alltäglichen Umgang mit Abfällen.
Derzeit belastet Feinstaub die Luftqualität in vielen Teilen Deutschlands. Verkehr, Kraftwerke, Heizung und Industrie tragen dazu bei – und die aktuelle Wetterlage. Das Umweltbundesamt empfiehlt Menschen mit Vorerkrankungen, auf Joggen im Freien zu verzichten.
Lange galten die Bundesbürger als Weltmeister im Mülltrennen. Doch aktuelle Daten zeigen, dass die Disziplin zuletzt drastisch abgenommen hat. Immer mehr Abfälle landen in den falschen Sammelbehältnissen. Experten haben drei Gründe ausgemacht – zuallererst den Gelbe-Sack-Effekt.
Dutzende Klimaschutzprojekte in China stehen unter Betrugsverdacht. Auch deutsche Autofahrer zahlten an den Tankstellen für die Projekte. Eine neue Studie hat sich mit dem Ausmaß des Skandals beschäftigt.
Der Wirtschaftsminister fördert Firmen, die in klimafreundliche Technologien investieren. Dazu werden Verträge mit dem Staat geschlossen. Kontrollieren soll das ausgerechnet die Behörde, die bei Projekten im Ausland versagt hat.
Das Umweltbundesamt verweist auf seiner Website auf einen umstrittenen CO₂-Rechner. Der wird nicht von der Behörde betrieben, sondern von einer privaten Firma. Jetzt räumt das Amt ein, dass diese dafür bezahlt wird – und wartet mit weiteren fragwürdigen Rechtfertigungen auf.
Das Umweltbundesamt bietet online einen CO₂-Rechner an. Doch den betreibt gar nicht die Behörde, sondern eine private Firma. Beim genauen Blick offenbaren sich merkwürdige Vernetzungen zwischen dem Amt und Klimalobbyisten. Fragen drängen sich auf – auch die eines Interessenkonflikts.
Der CO₂-Rechner auf der Internetseite des Umweltbundesamts steht seit einiger Zeit in der Kritik. Jetzt stellt sich heraus: Er wird gar nicht von der Behörde selbst betrieben. Die Unionsfraktion im Bundestag kritisiert das scharf.
Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium haben die BIG-Fluglärm Hamburg, den Dachverband der Bürgerinitiativen und Vereine für Fluglärmschutz im Norden als Umweltverband anerkannt. Damit erhält die BIG unter anderem ein Verbandsklagerecht.
Autofahrer zahlten Millionen Euro für Kompensationsprojekte in China, von denen es viele offenbar nie gab. Das für die Kontrollen zuständige Umweltbundesamt spricht nun von einem „Schattensystem“. Verdächtige gibt es auf drei Ebenen.
Das Umweltbundesamt verweigert die Anerkennung von CO₂-Zertifikaten aus acht Fake-Klimaprojekten in China. Die Affäre ist einer der wohl folgenschwersten Skandale der deutschen Klimaschutzpolitik. Ein „starkes Indiz“ spricht für weitere Betrugsfälle zulasten deutscher Autofahrer.
Der Betrug mit vorgetäuschten Klimaprojekten hat der E-Auto-Branche einen immensen Schaden beschert. Das jedenfalls hat ein neues Bündnis nun vorgerechnet. Die Schuld sehen die Initiatoren beim Umweltministerium von Steffi Lemke, das den Skandal „auch noch schönzureden“ versuche.
Das Umweltbundesamt hat Holzenergie als klimaschädlich eingestuft. Das Amt hat damit die Grundlage für eine CO₂-Abgabe auf energetische Holznutzung geschaffen – mit einer fragwürdigen Studie. Experten erheben gegen den Präsidenten der Behörde schwere Vorwürfe.
Eine neue EU-Verordnung erlaubt, dass Landwirte mit gereinigtem Abwasser ihre Felder bewässern dürfen. Kritiker warnen, dass Kläranlagen dafür nicht ausgerüstet sind – und giftige Stoffe ins Gemüse sowie Grundwasser gelangen. Und es gibt noch mehr Probleme.
Die Affäre um gefälschte Klimaschutz-Gutschriften aus China erreicht eine neue Stufe. Ein Abteilungsleiter des Umweltbundesamtes wurde jetzt von seinen Aufgaben entbunden. Unions-Abgeordnete sehen darin ein strategisches Manöver.
Der Bundestag debattiert über den mutmaßlichen Betrugsskandal mit gefälschten Klimaschutzprojekten im Ausland. Während SPD und Grüne versuchen, die politische Dimension kleinzureden, nimmt die Union eine Ministerin besonders scharf ins Visier. Auch aus der Ampel gibt es kritische Stimmen.
Deutsche Autofahrer haben mit Abgaben Klimaprojekte im Ausland finanziert, die wohl gar nicht existieren. Von 75 Vorhaben in China gilt nur ein einziges als unverdächtig. Experten sehen einen Milliardenschaden – und das Vertrauen in die Energiewende erschüttert.
Der Betrug um vorgetäuschte Klimaschutzprojekte in China zieht Kreise. Das Umweltbundesamt habe die Gefahr nicht rechtzeitig erkannt, kritisiert die Union. Auch Umweltministerin Lemke gerät unter Druck.
Deutschland ist bei der Erreichung der Klimaziele 2030 nicht auf Kurs, wie der Expertenrat für Klimafragen feststellt. Das Gremium entlarvt den von Wirtschaftsminister Habeck jüngst gefeierten Projektionsbericht des Umweltbundesamtes als zu optimistisch.
Es klingt wie eine Detektivgeschichte: Behörden weisen eine schädliche Substanz in teils jahrealten Urinproben nach, noch dazu in ungewöhnlich hoher Menge. Dabei ist der Stoff in der EU seit Langem großteils verboten. Experten nennen mehrere mögliche Gründe für die Belastung.
Die Beimischung von Biosprit liefert den größten Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs. Doch laut Umweltbundesamt ist sie klimaschädlich. Mehrere Verbände und Experten kritisieren die Einschätzung scharf. Zwischen den Zeilen schwingt ein heikler Verdacht mit.
Das Umweltbundesamt zweifelt an der positiven Klimabilanz des Treibstoffs aus Anbaubiomasse und hat ihn als „umweltschädliche Subvention“ eingestuft. Der Bauernverband und weitere Wirtschaftsverbände fordern eine Korrektur und berufen sich dabei auf den Weltklimarat IPCC.
Unter dem Sparzwang der Haushaltskrise nimmt die Ampel klimaschädliche Subventionen ins Visier. Doch der Versuch, steuerliche Begünstigungen für Bauern abzubauen, geht gründlich schief. Und auch das, was auf der Liste des Umweltbundesamts steht, ist in der Praxis kaum zum Abbau geeignet.
Der Präsident des Umweltbundesamts fordert Milliarden für Investitionen in den Klimaschutz. Ein neues Sondervermögen mit der Größenordnung „50 Milliarden plus X“ würde „Erwartungssicherheit“ bei Bürgern und der Wirtschaft schaffen, findet er.
Klimaschädliche Autos sollten bei der Neuzulassung mit einem Klimazuschlag belegt werden, fordert der Chef des Umweltbundesamtes. Auch das Diesel- und das Dienstwagenprivileg will UBA-Präsident Dirk Messner abschaffen.
Die Chemikalien sind zum Beispiel in Kosmetika, Kochgeschirr oder Textilien zu finden: Laut einer aktuellen Studie gibt es neue Hinweise auf die gesundheitsschädliche Wirkung sogenannter PFAS-Molekülen – vor allem auf das Immunsystem.
„In Berlin und Brandenburg könnte im schlimmsten Szenario das Wasser empfindlich knapp werden“, lautet die Warnung des Umweltbundesamts. Grund dafür sei das Ende der Braunkohleförderung in der Lausitz. Dadurch würde weniger Grundwasser in die Spree gepumpt.
Der Energiesektor hält die laut Klimagesetz erlaubte CO2-Menge nur extrem knapp ein. Weist der Expertenrat für Klimafragen dem Umweltbundesamt nur den kleinsten Rechenfehler nach, wäre der Wirtschaftsminister zu einem Sofortprogramm verpflichtet. Doch dafür gehen ihm die Lösungen aus.
Trotz des Einsatzes von Kohlestrom konnte Deutschland 2022 sein Klimaziel erreichen. Der Treibhausgas-Ausstoß ging um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, fordert eine Reduktion bis auf sechs Prozent.
Vergangenes Jahr hat Deutschland seinen Treibhausgas-Ausstoß um knapp zwei Prozent reduzieren können. Der Energiesektor hielt seine Vorgaben dabei trotz gesteigerter Kohleverstromung knapp ein. Sorgenkinder bleiben der Gebäudesektor und der Verkehr.
Die umstrittene Studie des Umweltbundesamtes zu Geschwindigkeitsbeschränkungen und deren Klimaeffekt kostete 200.000 Euro. Dabei sind die Ergebnisse äußert fragwürdig – und lassen eine Vorfestlegung vermuten.
Seit Tagen wird über eine Studie im Auftrag des dem grünen Umweltministerium unterstellten Umweltbundesamtes diskutiert. Dem Papier zufolge würde ein Tempolimit deutlich mehr CO₂ einsparen als gedacht. Doch die Datengrundlage ist fragwürdig – was nicht einmal die Autoren selbst bestreiten.
Um den Klimaschutz zu stärken, fordert Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, einen Umbau des Steuersystems. Die Mehrwertsteuer auf pflanzliche Lebensmittel solle abgeschafft werden, genau wie auf Dienstleistungen wie Modernisierungen von Heizungsanlagen.
Die EU verpflichtet Hersteller von Einwegplastik und Zigaretten, für die Beseitigung des von ihnen verursachten Mülls zu zahlen. Eigentlich sollen sich Industrie und Versorger über die Kosten einigen. Doch jetzt hat eine Behörde konkrete Preise vorgelegt.
Das Angebot des 9-Euro-Tickets läuft bald aus. Aber hat es die Menschen zum Umstieg bewegt? Die Deutsche Bahn zieht eine positive Bilanz, sie hat mehr Tickets verkauft als vor der Pandemie. Noch ist völlig unklar, ob es ein Nachfolgemodell geben wird.
Der Klimawandel sorgt auch in Deutschland für immer mehr heiße Sommertage. Tropennächte mit 20 Grad und mehr werden häufiger. Was kann zur Erleichterung der Menschen in den Innenstädten getan werden? Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes zeigt Lösungen auf.
Deutschland hat seine Luftqualität zwar verbessert, doch die empfohlenen Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation sind noch in weiter Ferne. Um diese zu erreichen, müssten entschiedene Maßnahmen in der Landwirtschaft, Verkehr und im Energiesektor getroffen werden.
Der Alltag im Homeoffice ist für viele geprägt durch den Krach der Nachbarn. Doch sich gegen übermäßigen Lärm zur Wehr zu setzen, ist nicht leicht. WELT hat Experten gefragt, was erlaubt ist und worauf man bei Beschwerden achten muss.
Mit dem Boom von Onlinebestellungen und Lieferdiensten fällt auch viel mehr Verpackungsmüll an. Deutschland ist hier Spitzenreiter. Das Umweltbundesamt stellt dem Recycling zwar ein gutes Zeugnis aus. Gefährlich sind Verpackungen, die nur öko aussehen.
Wahlen verlieren und trotzdem das Volk beherrschen: Das ist möglich, wenn auch Regierungen vor Kleinparteien kuschen. Wer braucht schon Parlamente, wenn er die Medien, Ämter und den Mob auf seiner Seite hat.
Erhöhte Spritpreise, Abschaffung der Pendlerpauschale und eine Pkw-Maut – für den Bundesverband mittelständische Wirtschaft ein „Horrorkatalog“ für die Mittelschicht. Das Umweltbundesamt starte damit einen Frontalangriff an die hart arbeitenden Menschen.
Der Verkehrssektor steuere beim Klimaschutz in die falsche Richtung, findet das Umweltbundesamt. Die Behörde spricht sich deshalb für einschneidende Maßnahmen aus, um die Klimaziele zu erreichen – einen sozialen Ausgleich soll es aber geben.
SPD, Grüne und FDP wollen ihre Investitionspläne auch mit dem Abbau „klimaschädlicher“ Subventionen finanzieren. Jetzt liefert das Umweltbundesamt eine Streichliste. Dass die Vorhaben die Bürger finanziell hart treffen werden, wischt es beiseite.
Schimmel in den eigenen vier Wänden ist weitverbreitet. Er schadet Bausubstanz und Gesundheit. Verhindern lässt er sich mit zwei simplen Maßnahmen. Tritt das Problem trotzdem auf, gibt es verschiedene Optionen zur Beseitigung. Wichtig dabei: Unbedingt den Sprühfehler vermeiden.