Stauffenberg-Attentat
das Foto Friedrich Klausing vor dem Volksgerichtshof Berlin um 7.8.1944. Für die Experten: das Foto ist im Format kleiner hat aber dafür 600 dpi gescannt wurde es vom s/w Abzug in Graustufen also kein rgb - sollte aber trotzdem für einen Abdruck geeignet sein.
Ressort:Zweiter WeltkriegAttentat auf Hitler

So dachte der Jüngste der Verschwörer vom 20. Juli

Friedrich Karl Klausing war 24 Jahre alt, als er vor den Volksgerichtshof treten musste. Er gehörte als Adjutant Stauffenbergs zum engeren Kreis des Widerstandes. Jetzt sind Privatbriefe aufgetaucht.

Michael H. Roth Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und SPD Mitglied.
Artikeltyp:Meinung20. Juli

Die Entleerung des Widerstands

Der Widerstand des 20. Juli war ein Bündnis voller Gegensätze. Und doch hielten diese Menschen das Gemeinsame höher als das Trennende. Heute wird der Begriff „Widerstand“ inflationär genutzt – und für viele Zwecke missbraucht, meint unser Gastautor Michael Roth.

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Elisabeth Charlotte Gloeden vor dem Volksgerichtshof
mit ihren Eltern am 30.11.1944 hingerichtet. Im Vordergrund vorn links Roland Freisler ,  Aufnahmedatum: 27.11.1944 ,  Aufnahmeort: Berlin Deutschland   , Copyright: bpk-Fotoarchiv / Fotograf unbekannt
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Ressort:GeschichteFrauen gegen das NS-Regime

Wann Kaffeekochen Widerstand ist – und wann nicht

Beim Staatsstreichversuch am 20. Juli 1944 waren Frauen nicht direkt beteiligt. Aber das bedeutet keineswegs, dass es keinen weiblichen Widerstand gab. Auch wenn dessen Existenz jahrzehntelang marginalisiert worden ist.

König Vittorio Emmanuele III. weiht im September 1924 die erste „Autostrada“ Italiens ein
Ressort:GeschichteEinweihung 1924

Nicht einmal die Autobahnen waren Hitlers Idee

Die erste „Autostrada“ bei Mailand ging Ende September 1924 in den (Probe-)Betrieb. Sie stellte die vermutlich wichtigste Innovation in der Geschichte des motorisierten Individualverkehrs dar.

Jacques Schuster, Mitglied der Chefredaktion WELT AM SONNTAG
Artikeltyp:MeinungZweiter Weltkrieg

Die deutsche Niederlage musste vernichtend sein

Zum 80. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler schrieb unser Autor einen Kommentar, der einige Leser verstört hat. Deshalb möchte er hier um Entschuldigung bitten – und seine These näher erläutern, welche Folgen ein geglücktes Attentat für das Nachkriegsdeutschland gehabt hätte.

Jacques Schuster, Mitglied der Chefredaktion WELT AM SONNTAG
Weltplus Artikel20. Juli

Gut, dass das Attentat auf Hitler misslang

Heute jährt sich zum 80. Mal das Attentat auf Adolf Hitler. Seit Jahrzehnten ähneln sich die Reden, die daran erinnern, doch sie bleiben wichtig. Was dabei ausgelassen wird: Wäre der Umsturz geglückt, hätte die nächste Dolchstoßlegende die Entwicklung der Bundesrepublik gestört.

Reichsmarschall Hermann Göring (helle Uniform) und den Chef der "Kanzlei des Führers", Martin Bormann (l.), bei der Besichtigung der Zerstörung im Raum der Karten-Baracke im Führerhauptquartier Rastenburg, wo Oberst Stauffenberg am 20. Juli 1944 eine Sprengladung zündete, mit der Absicht Hitler zu töten.
Ressort:GeschichteAttentat auf Hitler

„Es ist etwas Furchtbares passiert – der Führer lebt“

Am 20. Juli 1944 wagte der militärische Widerstand die Tat: Claus Schenk von Stauffenberg legte eine Bombe in unmittelbarer Nähe Adolf Hitlers und leitete danach den Staatsstreichplan ein. Das Protokoll eines der wichtigsten Tage der deutschen Geschichte.

Die Leiche eines vermeintlichen Hitler-Doubles im Mai 1945 in der Neuen Reichskanzlei in Berlin
Ressort:GeschichteGerüchte über Doubles

Hatte Hitler Doppelgänger – oder nicht?

Hartnäckig hält sich die Ansicht, der „Führer und Reichskanzler“ habe sich bei öffentlichen Auftritten von ähnlich aussehenden Darstellern vertreten lassen. Derartige Gerüchte trafen nie zu – aber warum glauben trotzdem viele Menschen daran?

Gastautor Peter Tauber (r.)  kommentiert die Machtbasis von Russlands Präsident Wladimir Putin
Weltplus ArtikelGastbeitrag

Warum sich in Moskau kein neuer Stauffenberg findet

Im Westen hoffen viele auf eine Verschwörung gegen Putin nach dem Muster des deutschen Widerstands gegen Hitler. Dabei kommen Moskaus Offiziere aus einer anderen Denkschule als preußische Militärs. Ganz abgesehen davon, dass ein Anschlag auf Putin für den Kriegsverlauf brandgefährlich wäre.

circa August 1944 - Berlin, Germany - Nazi resistance leader Count ULRICH WILHEIM GRAF SCHWERIN VON SCHWANENFELD during his trial for his involvement in the failed July 20, 1944 attack to assassinate Hitler. Exact date unknown. (Credit Image: © Keystone Press Agency/ZUMA Wire
Ressort:Geschichte20. Juli 1944

„Ich habe den Tod meines Vaters geträumt“

Ulrich-Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld gehörte zum inneren Kreis der Widerstandsbewegung gegen Hitler. Sein ältester Sohn Wilhelm musste mit 15 Jahren ertragen, dass sein Vater von den Nazis ermordet wurde. Inzwischen ist er einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen.

Erneut fällt AfD-Politiker Thomas Seitz durch eine fragwürdige Äußerung mit USA-Bezug auf
Weltplus ArtikelVorwurf gegen AfD-Politiker

„Seitz ruft zum Mordanschlag auf den amerikanischen Präsidenten auf“

Unter einem Foto eines AfD-Funktionärs vor dem Weißen Haus fragt der AfD-Abgeordnete Thomas Seitz, ob „die Aktentasche am richtigen Platz“ stehe. Er spielt damit offensichtlich auf das Stauffenberg-Attentat auf Hitler an – und vergleicht implizit US-Präsident Biden mit dem NS-Diktator.

Marsch zur Erinnerung an den vor 15 Jahren gescheiterten Hitler-Putsch am 9. November 1938 durch München. Hinter Julius Streicher an der Spitze marschieren drei Parteimitgieder mit der Hakenkreuz-Fahne, dahinter (l-r): Hermann Göring, Adolf Hitler, Erich Raeder, Walter von Brauchitsch, Wilhelm Keitel und Erhard Milch. [dpabilderarchiv]
Ressort:Kopf des TagesMaurice Bavauds Attentatsversuch

Der Attentäter musste sterben, obwohl er nie auf Hitler gezielt hatte

Der junge Schweizer Seminarist Maurice Bavaud wollte die Welt von Hitler befreien. Doch alle seine Anläufe scheiterten schon im Vorfeld. Trotzdem bekam er die Todesstrafe, nachdem die Gestapo ein Geständnis erlangt hatte. 16 Monate saß er in einer Todeszelle.

Hitler ueberreicht Speer Auszeichnung... Speer, Albert, Architekt und Politiker (NSDAP, 1942-45 Reichs-Min. fuer Ruestung und Kriegsproduktion), 1905-1981. - Reichsminister Speer wird von Adolf Hitler der Fritz-Todt-Gedaechtnis-Ring ueberreicht.- Foto (Heinrich Hoffmann), undat. (1943?) E: Hitler Awards Speer / 1943? Speer, Albert, architect and politician (NSDAP, 1942-45 Reichs-Min. for Defence and War Production), 1905-1981. - Reich's Minister Speer is awarded by Adolf Hitler with the Fritz-Todt- Memorial-Ring. - Photo, (Heinrich Hoffmann), undat. (1943?) |
Ressort:Zweiter Weltkrieg„Nero-Befehl“ 1945

So wollte Hitler Deutschland zerstören

„Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein“: Am 19. März 1945 gab Hitler die berüchtigte Weisung, die als „Nero-Befehl“ bekannt wurde. Ausgerechnet NS-Rüstungsminister Albert Speer verhinderte die Umsetzung.

Gedenken an Widerstand im Nationalsozialismus - Gelöbnis
Weltplus ArtikelRede am 20. Juli

Das Dilemma der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas

Bei ihrer Rede im Berliner Bendlerblock am Jahrestag des Stauffenberg-Attentats offenbart sich das Dilemma der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. So beteuert sie die Wertschätzung der Bundeswehr, kann sich jedoch zugleich nicht von den ideologische Scheuklappen des sozialdemokratischen Idealismus befreien.

Der russische Präsident Wladimir Putin; Claus Schenk Graf von Stauffenberg
Weltplus ArtikelPutin und die Eliten

Das Stauffenberg-Szenario

Die Stauffenberg-Verschwörung gegen Hitler kann eine Inspiration sein für einen Regimewechsel in Moskau. Wie damals müsste auch heute der Widerstand speziell von den Regimetreuen kommen, schreibt unser Autor, ein Historiker. Das Problem: Putin darf nicht zum Märtyrer werden.

Ein kleines Buch spendet Trost in der Gestapo-Haft
Ressort:Geschichte20. Juli 1944

Ein kleines Buch spendet Trost in der Gestapo-Haft

Der Offizier Günther Smend versucht, seinen Vorgesetzten für den Staatsstreich gegen Hitler zu gewinnen. Dafür wird er zum Tode verurteilt. Bis zur Hinrichtung gibt ihm ein Buch mit Sinnsprüchen Halt.

„‚Besser eine Kugel von vorne als eine von hinten“: Fritz-Dietlof von der Schulenburg
Weltplus ArtikelSchulenburg und der 20. Juli

Wie man als NSDAP-Mitglied mitten unter Nazis Hitlers Tod plant

Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg war ein Kopf der Verschwörer, die Hitler beseitigen wollten. Zugleich war er Parteimitglied, hoher Beamter und reformierte ein Ministerium. Ein Widerspruch? Nicht in einer Diktatur. Schulenburg beherrschte virtuos die Kunst der Verstellung.

S. 237_Portait von Bredow_co Bill von Bredow
Ressort:GeschichteWiderstand gegen Hitler

„Angst vor Nazis? Wie sollte ich?“

An einem Abend war sie die Tischdame von Hermann Göring, am nächsten Tag saß sie bei der Gestapo zum Verhör: Bismarcks furchtlose Enkelin Hannah von Bredow oszillierte wie sonst kaum jemand zwischen NS-Größen und NS-Verfolgten.

Benito Mussolini (1883 - 1845) and Adolf Hitler (1889 - 1945) inspect the wreckage of the conference room in Hitler's headquarters following a failed bombing assassination attempt of the Nazi leader, Rastenburg, East Prussia, Germany, July 1944. (Photo by Keystone/Hulton Archive/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:Zweiter WeltkriegStauffenberg-Attentat

Beim Wort „Katastrophe“ detonierte die Bombe

Der Anschlag auf Hitler am 20. Juli 1944 kostete vier Menschen das Leben, darunter als einzigem Zivilisten dem Stenografen Heinrich Berger. Claus von Stauffenbergs Enkelin hat sich auf die Spuren des NS-Skeptikers im Führerhauptquartier begeben.

Stauffenberg 1944 bei einem Abschiedsfest
Weltplus ArtikelUnbekannte Stauffenberg-Bilder

Der Mensch hinter dem Attentäter

Bisher unbekannte Fotos zeigen neue Facetten von Claus Schenk Graf Stauffenberg. Sein berühmtes Charisma wird sichtbar. Die Aufnahmen tragen dazu bei, Klischees über die Männer des 20. Juli zu revidieren.

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Ressort:Zweiter WeltkriegNach dem 20. Juli 1944

So konnten die Verschwörer viele Spuren verwischen

Bei ihren Ermittlungen kam die Gestapo auf 132 Personen. Tatsächlich wirkten rund 200 Personen aktiv am gescheiterten Staatsstreich vom 20. Juli 1944 mit, wie eine Historikerin aufgedeckt hat.

Adolf Hitler lässt sich am 21. März 1943 in Berlin mit invaliden Soldaten fotografieren. Wenige Minuten zuvor war der Diktator knapp einem geplanten, jedoch nicht ausgeführten Attentat entgangen.

Ungeduld rettete Hitler im März 1943 das Leben

Mit einem Selbstmordattentat wollte Oberstleutnant Rudolf-Christoph von Gersdorff den Diktator töten. Am Ende fehlten rund zehn Minuten, um den Zweiten Weltkrieg schon 1943 zu beenden.

Grab von Sophie Scholl, Mitglied der Widerstandsgruppe Weisse Rose. Mit mehreren Flugblaettern riefen die Mitglieder der Gruppe zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur auf. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Auslegen von Flugblaettern in der Ludwig-Maximilian-Universitaet in Muenchen verhaftet. Der gesamte Widerstandskreis wird von der Gestapo zerschlagen, sieben Personen werden hingerichtet. Foto: Winfried Rothermel | Verwendung weltweit
Artikel enthält Videos
Ressort:GeschichteWeiße Rose 1943

Sophie Scholl wollte Hitler erschießen – „auch als Mädchen“

„Einer muß anfangen, Mut zu haben“: Sophie Scholl, das bekannteste Mitglied der Münchner Widerstandsgruppe Weiße Rose, war bereit zum Tyrannenmord. Das belegen Briefe, die in einer neuen Biografie ausgewertet werden.

Ressort:KulturStauffenberg-Verschwörung

Der Tisch, der Hitler rettete

Ein Gang durch die Stauffenberg-Ausstellung im Dresdner Militärmuseum. Die Schau besitzt zwei Zielgruppen: Einerseits richtet sie sich an „reguläre“ Museumsbesucher – und andererseits speziell an die Soldaten der Bundeswehr. Und hier wird es spannend.

+ Porträt für Kolumne, mit Herrn Boie abgesprochen / tl + Johannes Boie - Chefredakteur Welt am Sonntag
Artikeltyp:MeinungHelden des 20. Juli

Die Widerständler müssten sich wehren können – gegen Vereinnahmung

Warum tut sich Deutschland so schwer mit den Menschen, die ihr Leben gaben, um Hitler zu ermorden? Der zögerliche Umgang mit den herausragenden Figuren deutscher Geschichte lässt den Raum dafür, sie zu missbrauchen.

ARCHIV - Reichsmarschall Hermann Göring (helle Uniform) und der Chef der "Kanzlei des Führers", Martin Bormann (l.), begutachten die Zerstörung im Raum der Karten-Baracke im Führerhauptquartier Rastenburg, wo Oberst Stauffenberg am 20. Juli 1944 eine Sprengladung zündete, mit der Absicht Hitler zu töten (Archivfoto vom 20.07.1944). Als am 20. Juli 1944 gegen 12.50 Uhr der Sprengsatz in der "Wolfsschanze" detoniert, ging Claus Schenk Graf von Stauffenberg vom Tod des Diktators aus. Für den Attentäter schien das größte Hindernis für den Sturz der Nazis beseitigt. Doch vor Tagesende war "Operation Walküre" gescheitert. Hitler überlebte den Anschlag, Stauffenberg wurde hingerichtet. Foto: Heinrich Hoffmann dpa (zu dpa Themenpaket 70 Jahre Attentat vom 20. Juli 1944 vom 18.07.2014 - nur s/w) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Ressort:GeschichteAttentat auf Hitler

Ein Kilo des geheimen Sprengstoffs war zu wenig

Die Bombe, die am 20. Juli 1944 Hitler töten sollte, bestand aus Plastit W, einem neu entwickelten Supersprengstoff. Eine verhängnisvolle Fehleinschätzung ließ das Attentat des Widerstands scheitern.

Ungebrochen: Josef Wirmer 1944 vor dem Volksgerichtshof
Ressort:LiteraturJosef Wirmer und der 20. Juli

„Ich werde ein Feind Hitlers sein“

Wäre das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 geglückt, hätte der westfälische Anwalt Josef Wirmer die rechtsstaaliche Ordnung eines befreiten Deutschland entworfen. Eine Erinnerung seiner Urenkelin.

Benito Mussolini besichtigt wenige Stunden nach dem gescheiterten Attentat zusammen mit Adolf Hitler und Offizieren den zerstörten Konferenzraum im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ nahe des ostpreußischen Rastenburg
Ressort:GeschichteAttentat auf Hitler 1944

„Nur wenige hatten den Mut zu handeln“

Der nationalkonservative Widerstand des Militärs gegen Hitler wurde wirkmächtig, doch das Attentat scheiterte. Historiker Winfried Heinemann spricht im Interview über die Ursachen, Zusammenhänge und Folgen des Attentats vom 20. Juli 1944.

Statue, Gedenkstaette Deutscher Widerstand, Bundesministerium der Verteidigung, Bendlerblock, Stauffenbergstrasse, Tiergarten, Mitte, Berlin, Deutschland | Verwendung weltweit
Ressort:Geschichte20. Juli 1944

Wie aus „Vaterlandsverrätern“ Vorbilder wurden

Deutschland tat sich lange schwer mit der Würdigung des Widerstands gegen Hitler. Das zeigt eine Sonderausstellung im Berliner Bendlerblock. Dort, wo Stauffenberg nach dem gescheiterten Umsturzversuch erschossen wurde..

Before the assassination attempt against Hitler. Stauffenberg, Puttkamer, Bodenschatz, Hitler, Keitel in front of the building where the bomb will explode, July 20, 1944, Germany - Second World War. (Photo by: Photo12/Universal Images Group via Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:Geschichte20. Juli 1944

„Der Führer Adolf Hitler ist tot“

Unter falscher Flagge versuchten die Widerstandskämpfer um Claus von Stauffenberg, den Diktator zu beseitigen und das NS-Regime zu stürzen. Was am 20. Juli 1944 in der Baracke in Ostpreußen geschah, ist relativ bekannt – doch eine Ausstellung in Dresden gibt jetzt zusätzliche Einblicke.

UNSPECIFIED - JANUARY 01: Ernst Rohm And Its Chief Of Staff Assistant Graf Spreti About 1934 (Photo by Keystone-France/Gamma-Keystone via Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:GeschichteHomosexualität

SA-Chef Ernst Röhm waren Frauen „ein Gräuel“

So entspannt wie heute sah man im Dritten Reich gleichgeschlechtliche Beziehungen offiziell nicht. Die NSDAP war weitgehend, die SA vollständig, ein Männerbund. Aber deshalb auch homosexuell?

12th May 1943: German dictator Adolf Hitler (1889 - 1945) (right) in conversation with architect Albert Speer (1905 - 1981), Nazi Minister for War Production, about the progress of the 'Atlantic Wall'. (Photo by Keystone/Getty Images) Getty ImagesGetty Images

So erfand Albert Speer sein „Attentat“ auf Hitler

Mit einer dreisten Lüge rettete sich Albert Speer, Lieblingsarchitekt und Rüstungsminister Hitlers, 1946 vor dem Galgen. Ein Aktenfund im britischen Nationalarchiv zeigt sein cleveres Kalkül.

Claus Graf Schenk von Stauffenberg: Der deutsche Offizier und spätere Widerstandskämpfer in einer Aufnahme aus den 1930er Jahren
Ressort:LiteraturHitler-Attentäter

Der Geist der Tat

Wieviel Familie, wieviel Militär und wieviel vom Dichter Stefan George steckte im Hitler-Attentäter? Eine neue Stauffenberg-Biografie räumt mit Nachkriegslegenden über den deutschen Widerstand auf.

Der deutsche Offizier und spätere Widerstandskämpfer im Jahr 1940 mit seinen Kindern Berthold, Franz-Ludwig und Haimeran. Claus Graf Schenk von Stauffenberg wurde am 15. November 1907 in Schloß Jettingen geboren. Während seiner erfolgreichen militärischen Laufbahn war er zunächst von Hitlers Erfolgen beeindruckt, die Empörung über den Terror in den besetzten Gebieten ließ ihn jedoch zur treibenden Kraft des Widerstands werden. Nach dem von ihm durchgeführten gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde Claus Graf Schenk von Stauffenberg am 10. August 1944 standrechtlich erschossen. [ Rechtehinweis: (c) dpa - Bildarchiv ]
Ressort:KulturHitler-Attentäter

Für Robert Habeck war Stauffenberg ein Jedermann

Zum 75. Jubiläum des Hitler-Attentats hat Thomas Karlauf eine neue Stauffenberg-Biografie vorgelegt. Bei der Berliner Buchpräsentation stellt der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck die These von der Einzigartigkeit des Widerständlers in Frage.

Geschwisterbande: 
"Nona" von Haeften (l.) und ihre Schwester Veruschka Grafin von Lehndorff
Ressort:GeschichteEleonore von Haeften †

Grazie im Schatten einer Tragödie

Mit Eleonore von Haeften starb die älteste Tochter des Widerstandskämpfers Graf Lehndorff. Ihr Leben war schnell, schön und romantisch – aber stets mit den dunklen Seiten der deutschen Geschichte verwoben.

"Lassen wir Politiker wieder Politiker und nicht Verwaltungschefs sein", fordert Ole von Beust
Weltplus ArtikelOle von Beust

Der schlimmste Politikersatz - „Wir müssen den Menschen erklären ...“

Hamburgs früherer Bürgermeister kritisiert die fehlende Klarheit und Orientierung in seiner Partei – und in der Politik. Dabei warten Antworten auf große Fragen, zum Beispiel in der Flüchtlingspolitik. Ein Gastbeitrag.

Lars Steinke
Ressort:PolitikUmstrittene Stauffenberg-Äußerung

AfD-Jugendorganisation setzt Steinke als Landesvorsitzenden ab

Ein AfD-Nachwuchspolitiker aus Niedersachsen bezeichnete jüngst den NS-Widerstandskämpfer Stauffenberg als „Verräter“. Im parteiinternen Streit darüber wurde Lars Steinke nun seines Amtes in der Jugendorganisation der Partei enthoben.

WELT-Autor Michael Stürmer appelliert an die  Konservativen, auf ihr Erbe nicht zu verzichten
Weltplus ArtikelKrise des Konservatismus

„Rechts“ ist bei uns verpönt – eine deutsche Schwäche

Seit Jahrhunderten wünscht man sich hierzulande eine konservative Partei ähnlich den britischen Tories. Realität wurde sie nie. Kein Kanzler bis zu Merkel hat sich bislang auf ein Bekenntnis zu konservativer Begrifflichkeit eingelassen.

"Die AfD ist empfänglich für die These, das deutsche Geschichtsbild sei Frucht einer ,Umerziehung‘", meint WELT-Autor Torsten Krauel
Weltplus ArtikelNazivergangenheit

Die AfD hat eine Hitler-Obsession

Der Chef der niedersächsischen Parteijugend, Lars Steinke, hat Hitler-Attentäter Stauffenberg einen „Feigling“ genannt. Parteichef Gauland will ihn deshalb ausschließen lassen. Dabei tut Steinke nur kund, was ein Teil der AfD-Mitglieder denkt.

PHOENIX OFFIZIERE GEGEN HITLER, Teil 3: "Staatsstreich im Untergang", 3-teilige Reihe, ein Film von Maurice Philip Remy, am Samstag (30.07.05) um 20:15 Uhr. Schon am 15. Juli 1944 hat Claus Schenk Graf von Stauffenberg den Sprengstoff für das Attentat bei sich gehabt. Äußere Gründe verzögerten jedoch das Attentat um weitere fünf Tage. © PHOENIX/NDR/Privatbesitz/MPR - honorarfrei, Verwendung nur im Zusammenhang mit o.g. Sendung bei Nennung "Bild: PHOENIX/NDR/Privatbesitz/MPR" (S2). PHOENIX-Kommunikation: 0228/9584-196; Fax: -199; presse@phoenix.de . +++ +++ |
Ressort:Geschichte20. Juli 1944

Warum Claus Graf Stauffenberg kein „Verräter“ ist

Ein AfD-Jungpolitiker beschimpft den Hitler-Attentäter. Das ist nicht nur völlig falsch, es ist auch ziemlich ewig gestrig, wie ein Blick auf Umfragen der vergangenen Jahrzehnte zeigt.

Radikales AfD-Mitglied: Lars Steinke fiel in der Vergangenheit schon häufiger auf
Weltplus ArtikelStauffenberg-Diffamierung

Ein Facebook-Post erschüttert die AfD

Für den Vorsitzenden der Jungen Alternative Niedersachsen ist Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein „Verräter“. So schreibt es Lars Steinke auf Facebook. Seine Partei distanziert sich von ihm.

das Foto Friedrich Klausing vor dem Volksgerichtshof Berlin um 7.8.1944. Für die Experten: das Foto ist im Format kleiner hat aber dafür 600 dpi gescannt wurde es vom s/w Abzug in Graustufen also kein rgb - sollte aber trotzdem für einen Abdruck geeignet sein.
Ressort:Zweiter WeltkriegAttentat auf Hitler

So dachte der Jüngste der Verschwörer vom 20. Juli

Friedrich Karl Klausing war 24 Jahre alt, als er vor den Volksgerichtshof treten musste. Er gehörte als Adjutant Stauffenbergs zum engeren Kreis des Widerstandes. Jetzt sind Privatbriefe aufgetaucht.