Manfred Schell

GDL-Chef Weselsky wirft Gegner aus Gewerkschaft

Nach dem Kampf mit der Bahn folgt der Angriff auf interne Widersacher: Die Lokführergewerkschaft schließt Spitzenfunktionäre aus, die offen Kritik geübt hatten. Darunter ist Ex-Chef Manfred Schell.

Die GDL will ihren Ex-Vorsitzenden loswerden

Nach Dauerkritik Manfred Schells an GDL-Chef Claus Weselsky bereitet die Ortsgruppe Aachen den Ausschluss des ehemaligen Gewerkschaftschefs vor. Doch Schell wehrt sich gegen den Rauswurf.

Vorerst erwartet Reisende bei der Deutschen Bahn kein neuer Streik
Ressort:WirtschaftArbeitskampf

Lokführer wollen drei Wochen nicht streiken

Die Gewerkschaft der Lokführer will vorerst eine Urabstimmung durchführen. Danach könnte es aber wieder zu schweren Störungen bei Streiks kommen. Ex-GDL-Chef Schell fordert den Rücktritt Weselskys.

GDL-Chef Claus Weselsky (r.) vergangenen Sommer bei Tarifverhandlungen mit Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber
Ressort:WirtschaftSchlammschlacht

Assad, Mao und die deutsche Lokführer-Gewerkschaft

Die kleine Gewerkschaft der Lokführer, GDL, legte einst mit ihren Streiks die ganze Republik lahm. So wie sie damals auf die Deutsche Bahn losgingen, zerfleischen sich die Gewerkschafter nun selbst.

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Ressort:WirtschaftStreikkultur

Die Bauern lernen von den Lokführern

Landwirte fühlen sich vom Bauernverband schlecht vertreten und gründen kleine, schlagkräftige Verbände. Der Erfolg der Milchbauern spornt sie an, holten sie binnen kürzester Zeit doch mehr heraus als der behäbige Bauernverband in mehreren Jahren. Die Bauern werfen ihrem Dachverband vor, zu sehr mit der Politik zu kuscheln.

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Ressort:WirtschaftLokführer-Gewerkschaft

Ostdeutsche erobern die gesamte GDL-Spitze

Claus Weselsky beerbt Manfred Schell als neuen Vorsitzenden der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Damit leitet die Organisation einen Generationswechsel ein. Im Spitzentrio ist kein Beamter und kein Westdeutscher vertreten. Jetzt wollen die Lokführer gegen die Privatisierung der Bahn kämpfen.

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Poltergeist Schell verlässt den Führerstand

Manfred Schell brachte zuletzt Bahnchef Hartmut Mehdorn und die halbe Republik gegen sich auf. Jetzt geht der Chef der Lokführergewerkschaft in Pension. Doch der 65-Jährige hat schon Pläne, was er mit seiner neu gewonnenen Freizeit anstellen will.

Manfred Schell: "Die Lokführer waren völlig unterbezahlt"
Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

GDL-Chef Schell denkt schon an Tarifrunde 2009

Die Tinte unter der Tarif-Einigung ist kaum trocken, da spricht der Chef der Lokführer-Gewerkschaft GDL schon von der nächsten Gehaltserhöhung. Manfred Schell sagt, wie er sich die kommende Tarifrunde bei der Deutschen Bahn vorstellt – mit allen drei Gewerkschaften.

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Ressort:WirtschaftEinigung mit Lokführern

Bahn geht von "langfristigem Frieden" aus

Bahn-Vorstand Margret Suckale hat sich erleichtert über die Tarifeinigung gezeigt, mit der ein unbefristeter Streik bei der Bahn abgewendet wurde. Sie gehe von einem „langfristigen Frieden zwischen den Gewerkschaften" aus. Auch die Gewerkschaft der Lokführer rechnet damit, dass es künftig friedlicher zugeht.

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Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

Züge fahren fast überall nach Plan

Die Lokführer haben ihren Streik abgesagt, nun schaltet die Bahn vom Notfahrplan zurück in den Regelbetrieb. Vereinzelt kam es zu Einschränkungen, doch die meisten Züge fuhren nach Plan. Die Gewerkschaft Transnet feiert inzwischen die Einigung – und spricht von einer Signalwirkung für andere Branchen. Die Bahn hat ihre Klage zurückgezogen.

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Ressort:WirtschaftArbeitskampf

GDL bläst den großen Bahnstreik ab

Der monatelange Tarifstreit zwischen Bahn und GDL ist offenbar beigelegt, der angekündigte Streik fällt aus. "Die Kuh ist endgültig vom Eis", hieß es bei der Lokführergewerkschaft. Der Zugverkehr soll in Teilen Deutschlands bereits heute wieder planmäßig laufen.

Ressort:WirtschaftSchienenverkehr

Bahn-Streik ist kaum noch zu verhindern

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sieht die Chance, den erneuten Streik bei der Bahn noch abzuwenden "nahe null". Der Minister wies auf die "immense Verantwortung" der beiden streitenden Tarifparteien hin. GDL-Chef Manfred Schell zeigt sich dagegen weiterhin optimistisch, dass es zu einer Einigung kommt.

Bahn will Streik mit neuem Vorschlag abwenden

Mit einem Verhandlungsvorstoß in letzter Minute will die Bahn AG den flächendeckenden Streik am Montag noch abwenden. Am Wochenende wolle man mit den Gewerkschaften intensiv über einen neuen Lösungsvorschlag verhandeln. Zuvor hatte die Bahn angekündigt, den Streik notfalls juristisch zu stoppen.

Ressort:WirtschaftKonfrontation

Lokführer kennen keine Gnade für Bahnkunden

Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) will vom Montag, dem 10. März, an flächendeckend die Deutsche Bahn bestreiken. Betroffen sind Fernzüge wie ICEs, Nahverkehr, S-Bahnen und Güterzüge. Wegen des andauernden Streiks der U-Bahn- und Busfahrer in Berlin trifft der Ausstand die Hauptstadt am schlimmsten.

Suckale

Bahn geht auf Schmusekurs zu Lokführern

Die Bahn will zunächst nicht juristisch gegen den geplanten Totalstreik der Lokführergewerkschaft GDL vorgehen. „Wir setzen zunächst auf eine Einigung mit der GDL", sagte Personalvorstand Margret Suckale. Auch auf Fragen nach einer einstweiligen Verfügung antwortete Suckale, dass sich die Bahn mit der Gewerkschaft einigen wolle.

Schell
Ressort:WirtschaftTarifkonflikt

Bahnchef nennt neuen GDL-Streik "Irrsinn"

Die Lokführer der GDL erklären die Tarifgespräche für gescheitert. Ab 10. März will die Gewerkschaft ICEs, S-Bahnen und Güterzüge lahm bundesweit legen. Bahnchef Hartmut Mehdorn warnt vor Chaos und Schäden. Manfred Schells Ankündigung eines "Totalstreiks" nennt sein Widersacher "Irrsinn".

Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

Lokführer drohen mit erneutem Streik

Die Verhandlungen zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft GDL zur Lösung des Tarifstreits sind ergebnislos abgebrochen worden. GDL-Chef Schell erneuerte sein Ultimatum an die Bahn: Kommt es zum 7. März nicht zum Tarifabschluss, drohen neue Streiks. Die Bahn nennt den Vorgang "unbegreiflich".

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Bahn-Streit – Besser kein Ende als dieses

Elf Prozent mehr Lohn hat GDL-Chef Schell für seine Lokführer herausgeschlagen. Für die Tarifverhandlungen in anderen Branchen dürfte ein Verhandlungsergebnis wie dieses nicht ohne Signalwirkung bleiben. Unverantwortlich ist es aber auch deshalb, weil in den USA und in Japan eine akute Rezessionsgefahr besteht.

GDBA-Chef droht der Bahn mit neuen Streiks

Nach der Tarifeinigung zwischen den Lokführern und der Deutschen Bahn schließt die konkurrierende Gewerkschaft GDBA eigene Streiks nicht mehr aus. Wegen einer Revisionsklausel können GDBA und Transnet ihre jeweiligen Tarifverträge kündigen. GDL-Chef Schell macht indes Front gegen die beiden anderen Gewerkschaften.

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Ressort:WirtschaftGDL-Chef Schell

"Es gibt keine Sieger und keine Besiegten"

Nach monatelangem Tauziehen ist der Tarifstreit zwischen Lokomotivführern und der Deutschen Bahn beendet. Gewerkschaftschef Manfred Schell spricht mit WELT ONLINE über Streiktaktik, das Eingreifen der Bundesregierung und was noch bis Ende Januar passiert.

Artikeltyp:MeinungKommentar

Tarifkonflikt: Besser kein Ende als dieses

Elf Prozent mehr Lohn hat GDL-Chef Schell für seine Lokführer herausgeschlagen. Für die Tarifverhandlungen in anderen Branchen dürfte ein Verhandlungsergebnis wie dieses nicht ohne Signalwirkung bleiben. Unverantwortlich ist es aber auch deshalb, weil in den USA und in Japan eine akute Rezessionsgefahr besteht.

Artikeltyp:MeinungKommentar

Nach Tarifkonflikt: Großes Wundenlecken

Bahn und GDL haben eine Einigung im Tarifstreit erzielt. Die Lokführer erhalten mindestens elf Prozent mehr Lohn, und die Kunden können wieder auf verlässliche Zugfahrpläne hoffen. Doch in der Bahn-Zentrale und den Dachverbänden der Massengewerkschaften beginnt nun das große Wundenlecken. Der Preis für die Einigung ist die faktische Aufgabe der Tarifeinheit.

GDL-Chef sitzt plötzlich in der Zwickmühle

Die GDL hat ihren Mitgliedern viel versprochen. Und zum Teil hat sie sich mit wichtigen Forderungen wie dem eigenständigen Tarifvertrag durchgesetzt. Doch ausgerechnet beim Geld hapert es nun – die anderen Gewerkschaften haben bislang mehr herausgeschlagen.

Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

GDL entscheidet am Sonntag über Streiks

Die Verhandlungen bei der Bahn sind festgefahren: Zwar hat die Bahn den Lokführern einen eigenständigen Tarifvertrag zugesichert – doch beim Entgelt gibt es großen Streit. Am Sonntag entscheidet die GDL über Streiks, Deutschland droht das nächste Verkehrschaos.

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Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

GDL droht mit Scheitern der Verhandlungen

Viele hatten jetzt den großen Durchbruch erwartet. Doch eine Einigung zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL ist erneut geplatzt. GDL-Chef Schell hält ein komplettes Scheitern für möglich. Die Zeichen stehen wieder auf Streik. Und die GDL-Basis wird langsam ungeduldig.

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Keine Streiks, aber auch kein Durchbruch

Aufatmen bei allen Bahnkunden: Die Gewerkschaft der Lokführer verzichtet auf einen Arbeitskampf ab nächsten Montag. Die Option auf einen Streik behält sich die Lokführergewerkschaft aber weiterhin vor. Die Frage der Lohnerhöhung ist nämlich weiter offen. Und es geht jetzt in den Verhandlungen um besonders knifflige Details.

Streikgefahr: GDL und Deutsche Bahn verhandeln wieder. Doch ohne eigenständigen Vertrag wollen die Lokführer künftig nicht arbeiten - und drohen mit Streiks
Ressort:WirtschaftStreit mit Lokführern

Warum für die Bahn weiter Streikgefahr besteht

Zwar verhandeln Deutsche Bahn und die Gewerkschaft GDL wieder hinter verschlossenen Türen über einen eigenständigen Tarifvertrag. Der der monatelange Konflikt ist für die Bahn – und die Bahnreisenden – noch nicht ausgestanden. WELT ONLINE nennt die fünf wichtigsten Gründe dafür.

GDL-Chef Manfred Schell (li.) und Bahnchef Hartmut Mehdorn sind nach dem Verhandlungsmarathon erschöpft
Ressort:HomeTarifkonflikt bei der Bahn

Lokführer erklären sich zu Siegern

15 Stunden haben die Gewerkschaft der Lokführer und die Bahn verhandelt – nun bekommt die GDL ihren eigenständigen Tarifvertrag. Dafür hatte sie seit Jahren gestritten. Im neuen Tarifwerk der Bahn können die Lokführer Entgelte und Arbeitszeiten selber aushandeln. Transnet und GDBA kritisieren das Ergebnis.

Artikeltyp:MeinungWeblog: Zugvögel

Hartmut, Manfred und die Adventslyrik

Wir sagen euch an den lieben Advent/Sehet, der Bahnstreik hat ein End/Wir sagen euch an eine streikfreie Zeit/Mehdorn und Schell sind verhandlungsbereit.

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Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

Lokführer sehen sich als Sieger des Tarifstreits

15 Stunden haben die Gewerkschaft der Lokführer und die Bahn verhandelt – nun bekommt die GDL ihren eigenständigen Tarifvertrag. Dafür hatte sie seit Jahren gestritten. Im neuen Tarifwerk der Bahn können die Lokführer Entgelte und Arbeitszeiten selber aushandeln. Transnet und GDBA kritisieren das Ergebnis.

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Ressort:HomeDurchbruch bei Verhandlungen

Lokführer verzichten bis Januar auf Streiks

Die Bahn und die Gewerkschaft der Lokführer kommen sich näher: Bei den ersten Tarifverhandlungen wurde ein Durchbruch erzielt. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn kündigte an, dass die Lokführer einen eigenständigen Vertrag bekommen - im Gegenzug gibt es einen Streik-Stopp bis Januar 2008.

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Eigener Vertrag für GDL, keine Streiks bis Januar

Die Gewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn verhandeln weiter. Bahnchef Hartmut Mehdorn kündigt ein neues Tarifwerk an: Die Lokführer der GDL bekommen einen eigenständigen Vertrag. Beide Tarifparteien wollen bis Januar 2008 einig werden. Vorher gibt es schon mal Geld für die Lokführer.

Ressort:HomeTarifkonflikt

Lokführer stellen Bahn neues Ultimatum

Die Gewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn setzen ihre Tarifverhandlungen fort. GDL-Chef Manfred Schell erhöht am zweiten Tag den Druck auf die Bahnspitze. Deren Personalvorstand Suckale spricht von problematischen Gesprächen. Die Streikdrohung der GDL liegt auf dem Tisch.

Ressort:WirtschaftLokführer-Gehälter

GDL warnt Bahn vor Worthülsen im Tarifstreit

Die Deutsche Bahn und die Lokführer sitzen wieder an einem Tisch. Bahnchef Hartmut Mehdorn lockt die GDL mit einem eigenen Vertrag. Doch Gewerkschaftschef Manfred Schell ist skeptisch. Scheitern die Gespräche, drohen weitere Arbeitskämpfe. Die Stahlindustrie warnt bereits vor neuen Streiks.

Artikeltyp:MeinungKommentar

Schell sät, die anderen ernten

Den Verhandlungserfolg im Tarifkonflikt der Deutschen Bahn hat Manfred Schell für sich reklamiert, obwohl er eigentlich anderen zufällt. Das modernisierte Tarifsystem war dringend nötig und erlaubt der GDL, für die Lokführer eigene Tarifverträge abzuschließen.

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Kampf um gerechte Löhne bei der Bahn

Ob die neue, leistungsorientierte Tarifstruktur bei der Deutschen Bahn wie geplant umgesetzt werden kann, steht auf Messers Schneide. Zwar haben sich die Funktionäre von Transnet und GDBA mit der Bahn geeinigt, doch ob die GDL mitspielt ist noch offen.

Schell: Erst attackiert er die Bahn, dann stimmt er doch für neue Verhandlungen
Ressort:WirtschaftTarifkonflikt

Lokführergewerkschaft lenkt ein und droht

Endlich ein Signal der Entspannung: Die Lokführer wollen wieder mit der Bahn verhandeln. Streiks sind damit vorerst vom Tisch. Doch die neuen Gespräche werden wohl äußerst mühsam: Die Positionen liegen immer noch weit auseinander. Und auch die rivalisierende Gewerkschaft Transnet meckert wieder.

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Ressort:WirtschaftTag der Entscheidung

Merkel macht Druck im Bahn-Tarifstreit

Die Bundeskanzlerin äußert sich erwartungsvoll zum jüngsten Tarifangebot der Deutschen Bahn. Angela Merkel (CDU) ruft die Tarifparteien zur Vernunft – unmittelbar vor der Entscheidung der GDL über den jüngsten Bahn-Vorschlag. Doch Gewerkschaftschef Manfred Schell ist verärgert.

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Ressort:WirtschaftTarifkonflikt

Neues Angebot kostet Bahn 350 Millionen pro Jahr

Die neue Offerte für die Lokführer kostet die Bahn 350 Millionen Euro pro Jahr – wenn sie angenommen wird. Die Entscheidung der GDL steht schon fest, wird aber erst am Nachmittag bekannt gegeben. Es sieht nicht gut aus. "Die Verärgerung ist groß", sagte GDL-Chef Schell.

Die GDL berät heute, ob sie das Bahn-Angebot annimmt. Die Chancen stehen schlecht
Ressort:WirtschaftTarifkonflikt

Bei der Bahn riecht es wieder nach Streik

Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hat ausgeplaudert, was er den Lokführern mehr zahlen will. Das aber sollte geheim bleiben, bis die GDL heute über das Angebot beraten hat. Nun sind die Lokführer sauer – und bringen wieder Streiks ins Spiel. Verkehrsminister Tiefensee glaubt nicht mehr an einen schnellen Verhandlungserfolg.

Ressort:WirtschaftArbeitskampf

Bahn bietet GDL eigenständigen Tarifvertrag

Im Tarifstreit mit den Lokführern kommt die Deutsche Bahn der Gewerkschaft GDL offenbar entgegen: Die Konzernführung bietet den Lokführern nach Medieninformationen einen eigenständigen Tarifvertrag an. Der soll allerdings unter ein gemeinsames Tarif-Dach gestellt werden.

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Ressort:WirtschaftBahn-Tarifkonflikt

Lokführer verzichten bis zum Montag auf Streiks

Die Bahn hat den Lokführern ein neues Angebot gemacht. Im Gegenzug verzichtet die GDL vorerst auf Streiks und prüft die Offerte. Die ist laut Bahn "deutlich verbessert". Doch inzwischen beschwert sich auch die größere Gewerkschaft Transnet. Sie will mehr Geld – und droht mit kurzfristigen Streiks.

Artikeltyp:MeinungKolumne: Zippert zappt

Der größte Lokführer aller Zeiten

Nach neuen Informationen aus Hollywood soll in einem geplanten Film der mächtige Manfred Schell gegen seinen größten Widersacher Hartmut Mehdorn kämpfen. Auch Box-Promoter haben Interesse an dieser Geschichte angemeldet. Jetzt fehlt nur noch der geeignete Name.

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Ressort:WirtschaftDeutsche Bahn

Tiefensee bringt neuen Schwung in Tarifstreit

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat sich nach einem Gespräch mit Bahnchef Hartmut Mehdorn und GDL-Chef Manfred Schell zuversichtlich über die Chancen einer raschen Einigung gezeigt. Das Ergebnis könnte ein eigenständiger Tarifvertrag für die Lokführer sein. Jetzt soll ein neues Angebot der Bahn folgen.

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Ressort:WirtschaftTarifkonflikt

Bahn legt Lokführern neues Angebot vor

Dienstag treffen sich Gewerkschafter Manfred Schell und Bahn-Chef Hartmut Mehdorn an einem geheimen Ort. Die Bahn wird den Lokführern ein neues Angebot vorlegen. Doch damit fangen die Probleme erst an. Denn wenn die Lokführer künftig mehr Geld bekommen, wollen auch die anderen Gewerkschaften mehr – und drohen schon mit Streik.

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Die große Bahn-Streik-Show bei Anne Will

Wer braucht einen Verhandlungstisch, wenn es das Fernsehen gibt? Anne Will brachte die Kontrahenten im Tarifstreit der Bahn zwar in einen Raum, aber nur die Super Nanny hätte aus Streithähnen Freunde fürs Leben gemacht.

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Jetzt droht der Bahn ein unbefristeter Streik

Auch ein Aufeinandertreffen von Bahn-Personalvorstand Margret Suckale und dem Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, bei „Anne Will" hat keine Annäherung im Tarifstreit bei der Bahn gebracht. Jetzt bahnt sich ein unbefristeter Arbeitskampf an.

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Beck greift Lokführer-Gewerkschaft an

Die Bahnstreiks könnten nach Einschätzung von Kurt Beck den Gewerkschaften langfristig schaden. Der SPD-Chef sagte, der Streik gefährde die Tarifautonomie. Das könne zu einem Machtverlust der Gewerkschaften wie unter Maggie Thatcher führen.

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Ressort:Wirtschaft+++ Bahn-Ticker +++

Lokführer stellen der Bahn ein neues Ultimatum

Die Positionen zwischen den streikenden Parteien sind verhärtet. GDL-Vize Weselsky stellt der Bahn ein neues Ultimatum. Zudem erneuert er die Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag und schließt unbefristete Streiks bis ins kommende Jahr nicht mehr aus.

Artikeltyp:SatireZug und Ordnung

Endlich Einigung im Bahnstreik

Aufatmen in Deutschland. Mit den Worten „Wir können länger streiken, als es die Bundesrepublik verkraftet" signalisiert Manfred Schell endlich Gesprächs- bereitschaft im Arbeitskampf der Lokführer. Allerdings: Die Einigung könnte etwas länger dauern.