Magnus Gäfgen
Wird entführt und stirbt: Lisa von Bode (Alix Heyblom)
Ressort:KulturSo wird der neue Schirach

Das Recht ist alles, das Gerechtigkeitsgefühl nichts

Darf man foltern, um ein Menschenleben zu retten? Ferdinand von Schirach hat den Entführungsfall von Metzler in einen senderübergreifenden Themenabend verwandelt. Zwei Filme, eine Dokumentation, mediales Getöse.

Verteidigt den gefolterten Entführer: Klaus Maria Brandauer ist Biegler, das Alter Ego Ferdinand von Schirachs
Weltplus ArtikelKlaus Maria Brandauer

„Der Rechtsstaat muss die Verbrecher unter Druck setzen, nicht umgekehrt“

Klaus Maria Brandauer ist in Ferdinand von Schirachs Fernsehevent „Feinde“ ein Rechtsanwalt vom alten Schlag. Er verteidigt einen Kindesentführer und kämpft an gegen Folter. Ein Gespräch über Recht, Gerechtigkeit, direkte Demokratie und Radeln um den Altausseer See.

Artikeltyp:MeinungMagnus Gäfgen

Der Mörder, der sich zum Opfer stilisiert

Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler will auf Bewährung freikommen. Gewiss, jeder hat eine zweite Chance verdient. Trotzdem ist die Empörung groß.

Jahresrückblick _ Hessen 2013
Ressort:PanoramaMordfall Jakob von Metzler

Kindermörder will auf Bewährung entlassen werden

Der Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler beantragt 15 Jahre nach dem Mord eine Aussetzung seiner Strafe auf Bewährung. Der Täter hat seinen Geburtsnamen Magnus Gäfgen inzwischen geändert.

Magnus Gäfgen 2012 vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt am Main. Die ihm zugesprochene Entschädigung in Höhe von 3000 Euro beschäftigt weiter die Justiz
Ressort:PanoramaFolterdrohungen

Gäfgen darf Entschädigung wohl behalten

3000 Euro hat der hoch verschuldete Magnus Gäfgen wegen der gegen ihn ausgesprochen Folterdrohungen eingeklagt. Der Insolvenzverwalter will das Geld, doch das Amtsgericht Frankfurt ist anderer Meinung.

Filmprojekt rekonstruiert "Fall Jakob von Metzler"

Metzler – Wie weit darf man für ein Leben gehen?

Der TV-Film "Der Fall Jakob Metzler" zeigt am zehnten Jahrestag des Verbrechens, in welche Nöte die Familie und die Ermittler gestürzt wurden. Wie weit darf man gehen, um ein Menschenleben zu retten?

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Artikeltyp:MeinungEntschädigung

Gäfgen hat unverdiente Genugtuung erhalten

Das Urteil, welches Magnus Gäfgen Entschädigung zuspricht, ist falsch. Auch wenn er sich als Opfer gibt, Gäfgen ist und bleibt Täter.

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Ressort:Home3000 Euro für Kindsmörder

Politiker debattieren über Sinn des Gäfgen-Urteils

Bei der Debatte um finanzielle Entschädigung für den Kindsmörder Gäfgen geht ein Riss quer durch die Union: Was wiegt schwerer, Moral oder Rechtsstaat?

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Artikeltyp:MeinungEntschädigung

Menschenrechte gelten auch für Kindsmörder Gäfgen

Das Verbrechen des Kindsmörders Magnus Gäfgen darf im Urteil über die Folterandrohung keine Rolle spielen. Täte sie es, wäre unser Rechtsstaat gefährdet.

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Ressort:WeltgeschehenGäfgen-Prozess

Das tote Kind und ein "traumatisierter" Mörder

Die Schmerzensgeldklage des verurteilten Mörders Gäfgen wirft Fragen auf: Gibt es einen "übergesetzlichen Notstand", der Mittel rechtfertigt, die sonst unzulässig sind?

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Ressort:PanoramaStreitwert 15.000 Euro

Kindsmörder Magnus Gäfgen klagt auf Schmerzensgeld

Der verurteilte Kindsmörder Magnus Gäfgen will Schmerzensgeld und Schadenersatz vom Land Hessen. Außerdem strebt er einen neuen Prozess und Feispruch an.

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Artikeltyp:MeinungGäfgen-Urteil

Bei allem was Recht ist – Folter nicht

Folterdrohungen, auch wenn damit Leben gerettet werde sollen, sind rechtswidrig. Dieses Urteil hat den Rechtsfrieden gefördert, ohne wenn und aber.

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Ressort:PanoramaKriminalität

Kindermörder Gäfgen will Urteil nicht hinnehmen

Der verurteilte Mörder Magnus Gäfgen gibt nicht auf: Dass der Europäischen Gerichtshof seine Klage wegen der Folterandrohung gegen Deutschland abgewiesen hat, will er von einem weiteren Gericht überprüfen lassen. Gäfgen sitzt wegen Mordes an einem Bankierssohn Jakob von Metzler im Gefängnis.

Artikeltyp:MeinungKommentar

Verteidigung ist Kampf, nicht Wahrheitsfindung

Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger. Am Fall von Magnus Gäfgen erklärt er, weshalb auch ein Kindermörder verlangen darf, dass sein Anwalt ihm dient.

Artikeltyp:MeinungKommentar
Ressort:PolitikMordfall Jakob von Metzler

Gäfgen kann nicht mehr das Folteropfer spielen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat gesprochen: Magnus Gäfgen, dem Mörder des elfjährigen Jakob von Metzler, ist im Strafprozess kein Unrecht geschehen. Die Verurteilung zu lebenslanger Haft war juristisch sauber. Es ist eine klare Niederlage für Gäfgen – aber wohl noch nicht der letzte Akt in diesem Fall.

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Ressort:PolitikMordfall Jakob von Metzler

Gericht weist Klage von Kindsmörder Gäfgen ab

Die Bundesrepublik Deutschland hat im Fall des Kindsmörders Magnus Gäfgen nicht gegen das Folterverbot verstoßen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Das Urteil fiel mit klarer Mehrheit. Damit wird der Fall nicht neu aufgerollt. Gäfgen hatte den elfjährigen Jakob von Metzler entführt und getötet.

Ressort:PolitikHintergrund

Der Fall Gäfgen – eine Chronik

Der Fall des Kindsmörders Magnus Gäfgen ist in der deutschen Rechtsgeschichte bisher ohne Beispiel. Erstmals mussten Gerichte über die Konsequenzen eines Verfassungsverstoßes durch Polizeibeamte entscheiden. WELT ONLINE zeichnet den Verlauf der Falles nach.

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Ressort:PanoramaEuropäischer Gerichtshof

Muss der Gäfgen-Prozess neu aufgerollt werden?

Am Montag wird der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sein Urteil im Fall Magnus Gäfgen bekannt geben. Der Mörder des elfjährigen Frankfurter Bankierssohns Jakob von Metzler will den Einsatz einer verbotenen Vernehmungsmethode geltend machen. Es könnte sein, dass der Prozess neu aufgerollt werden muss.

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Ressort:PanoramaGerichtsverfahren

Staat zahlt Kindsmörder Gäfgen Prozesskosten

Es ist ein bisher einzigartiger Fall: Der Verurteilte Kindsmörder Magnus Gäfgen verlangt vom Land Hessen wegen Folterdrohung von Polizisten mehr als 10.000 Euro Schmerzensgeld. Für diesen Prozess bekommt er nun aller Voraussicht nach Prozesskostenhilfe. Das Gericht spricht von einer "schwierigen Rechtsfrage".

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Kindsmörder Gäfgen kann auf neuen Prozess hoffen

Im Jahr 2002 brachte er den Bankierssohn Jakob von Metzler um. Im Verhör soll ihm die Polizei massive Gewalt angedroht haben, also führte er sie zur Leiche. Jetzt hat er deswegen Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland eingelegt. Der europäische Gerichtshof nahm sie an.