Eine Dunkelfeldstudie zeigt: Psychische und körperliche Gewalt in Partnerschaften betrifft Frauen und Männer gleichermaßen, doch Frauen sind häufiger und schwerer betroffen. „Wir müssen viel offener über Gewalt und ihre Ursachen sprechen“, sagt Seyran Ateş.
Die Bundesregierung legt eine Dunkelfeldstudie vor, in der das Ausmaß von körperlicher und psychischer Gewalt in Partnerschaften beleuchtet wird. Vor allem betroffene Frauen stecken laut Ministerin Prien oft in einer „extrem komplexen Lage“ – wovon Täter profitierten.
Menschliche Abgründe, Gewalt und reale Verbrechen: True-Crime-Podcasts erzählen von Tätern, Ermittlungen, Gerichtsprozessen – und sie boomen seit Jahren. Doch warum setzen sich so viele Menschen freiwillig mit angsteinflößenden Inhalten auseinander?
Die Frauen-Union hat einen neuen Vorstoß gemacht, um die Vollverschleierung in Deutschland zu verbieten. Leider lehnt die SPD ein Burka-Verbot ab – mit einer bizarren Begründung.
Die Frauen-Union der CDU fordert ein Verbot von Burka und Niqab. Ziel ist, vollständige Gesichtsverhüllung aus dem Stadtbild zu verbannen und damit Integration zu fördern.
Die Frauen-Union fordert ein Vollverschleierungsverbot in der Öffentlichkeit. Es soll ein klares Zeichen für die Selbstbestimmung der Frauen setzen. „Man muss vorsichtig sein, inwieweit das rechtlich standhält“, sagt Autor Hasnain Kazim.
In der Öffentlichkeit müssten Personen identifizierbar sein und dürften sich nicht komplett verhüllen – das sagt die Frauen-Union, die Organisation der Frauen in der CDU. Sie will auf dem anstehenden Bundesparteitag ein generelles Vollverschleierungsverbot fordern.
Kinderlosigkeit gilt als modern und mutig. Mutterschaft dagegen als reaktionär und feige. Diese Verschiebung ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer Gegenwart, die Applaus verteilt, wo nichts auf dem Spiel steht, und schweigt, wo es unbequem wird.
Der Modedesigner Valentino Garavani ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er kleidete First Ladys, Prinzessinnen und Divas, war ein Moderomantiker und ein gewiefter Geschäftsmann zugleich. Ausnahmsweise stimmt die Phrase: Mit ihm geht eine Ära zu Ende.
Frauen nutzen Künstliche Intelligenz seltener als Männer und klassisch weibliche Assistenz-Jobs werden durch die Technologie zunehmend ersetzt. So droht eine neue Lücke zwischen Männern und Frauen im Job – gravierender als die Gehaltsunterschiede.
Die „Tradwife“ ist zum rechten Schreckgespenst geworden – schuld ist die chronische Überschätzung von Erwerbsarbeit. Tatsächlich kenne ich „Hausfrauen“, die glücklich sind. Aber ihr kleines Geheimnis kenne ich auch.
In einer renommierten medizinischen Fachzeitschrift verharmlosen 25 Forscher die folgenschwere Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen – und brandmarken den Kampf dagegen als rassistisch. Insbesondere ein grotesker Vergleich sorgt für die Relativierung der Menschenrechtsverletzung.
Mehr Menschen als erwartet nutzen das Selbstbestimmungsgesetz, um ihren Geschlechtseintrag einfach ändern zu lassen. Doch der Ärger darüber nimmt neue Fahrt auf – auch wegen des Falls des Rechtsextremisten Liebich. Wird die schwarz-rote Koalition Änderungen am Gesetz vornehmen?
Die Integration weiblicher Asylbewerber hierzulande schreitet deutlich zäher voran als die der männlichen: Diese Migrantinnen sprechen schlechter Deutsch und arbeiten seltener – und ihre Zahl wächst. Die Gründe dafür sind nicht nur in den Herkunftskulturen zu finden.
Eine vierfache Mutter wird in Niedersachsen an ihrer Wohnungstür mit Messerstichen verletzt. Die 40-Jährige stirbt im Krankenhaus. Nach einer Woche stellt sich ihr Ex-Partner in Begleitung seines Anwaltes.
Selina Freitag gewann im vergangenen Winter die Qualifikation beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen. Während die Männer gut verdienten, erhielt sie Shampoo und Handtücher. Der Deutsche Skiverband reagierte auf den eklatanten Gender-Gap.
Warum nur bleiben Männer ein Leben lang unreife Jungs? Diese Frage treibt viele Frauen in die Verzweiflung. Doch statt uns für unsere kindliche Regression zu verurteilen, sollten Frauen lieber selbst darüber nachdenken, warum sie so pedantisch sind.
Elfmal soll er mit einem Messer auf sein Opfer eingestochen haben – obwohl er sich diesem eigentlich gar nicht hätte nähern dürfen. Nun muss sich der 25-Jährige wegen Totschlags verantworten.
In einer UN-Rede macht Annalena Baerbock auf die weltweite Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam – und spricht auch über eigene Negativ-Erfahrungen spricht. Darunter befinden sich Erinnerungen aus Kindheit, Jugend und dem Bundestagswahlkampf.
Von Trauma-Ambulanzen bis zur elektronischen Fußfessel: Hamburg sucht Wege, Frauen besser zu schützen und patriarchale Strukturen aufzubrechen. Die Bürgerschaft debattiert, wo härtere Maßnahmen nötig sind und welche Art von Prävention besonders viel Erfolg verspricht.
Heute ist internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Aktuelle Zahlender UN zeigen ein erschreckendes Bild: Weltweit werden jährlich rund 50.000 Frauen und Mädchen durch Partnerschaftsgewalt getötet.
Die Diakonie Hamburg identifiziert einen zunehmenden Antifeminismus unter Jugendlichen. Er zeige sich besonders in der Anziehungskraft der Influencer aus der sogenannten „Manosphere“.
Die Menschenrechtlerin Seyran Ateş fordert eine offenere Debatte über häusliche Gewalt, insbesondere angesichts der überproportionalen Zahl nicht-deutscher Tatverdächtiger. Sie wirft der politischen Linken „Selbstzensur“ vor.
Angesichts des Lageberichts 2024 zu häuslicher Gewalt betont Marion Horn, Bild-Chefredakteurin, das Thema sei kein „Kavaliersdelikt“. Sie fordert die „anständigen Männer“ auf, hinzusehen, um potenziellen Opfern im Alltag beizustehen.
Ehrliche Worte, die Betroffenen Mut machen sollen: Palina Rojinski war mit einem gewalttätigen Mann zusammen. Sie habe die Schuld bei sich gesucht. Jetzt weiß sie: „Das liegt nicht an uns. Das liegt am Mann.“
Die Deutsch-Kurdin Sonja Fatma Bläser berät Mädchen, die vor Zwangsverheiratung und Gewalt fliehen. Das Kinderkopftuch sei ein massiver Eingriff in die Entwicklung, warnt sie. Doch in Deutschland gebe es ein fatales Missverständnis, das politisch leider noch befördert werde.
Bei „partnerschaftlicher Gewalt“ kann der Staat Opfer oft nur unzureichend schützen: Täter missachten Kontakt- und Näherungsverbote einfach – im Extremfall mit tödlichen Folgen, vor allem für Frauen. Nun steuert die Regierung gegen: Sie will den Opfern mehr Kontrolle ermöglichen.
Die wenigen Frauen, die aufsteigen, sind in ihren Management-Posten weniger glücklich als ihre männlichen Kollegen. Sie sind weniger zufrieden mit der Arbeit und dem Gehalt – dabei ließe sich das leicht ändern.
Stark, unabhängig, gefasst – so wurde das Ideal des Mannes lange definiert. Doch dieses Bild bröckelt, Forscher sprechen von einer Krise der Männlichkeit. Was heute als männlich gilt und welche Rolle Biologie und Gesellschaft dabei spielen.
Masih Alinejad lebt seit Jahren unter Polizeischutz im Exil. Mehrfach wollte das iranische Regime die Aktivistin entführen oder töten. Ein Gespräch über die Bedrohung Teherans – und die Verantwortung des Westens.
Linken-Politikerin Heidi Reichinnek hat Strafanzeige gegen Juraprofessor und Gründungsmitglied des Vereins „Team Freiheit“ Tim Drygala gestellt. Hintergrund ist ein Beitrag auf der Plattform X, den Reichinnek als Gewaltverharmlosung einstuft.
Als Telekom-Vorstand führte Thomas Sattelberger die erste Frauenquote in einem Dax-Konzern ein. Heute kritisiert der WELT-Gastautor eine „irregeleitete Diversity-Politik“ – und warnt vor dem „Unheil einer quotierten Gesellschaft“.
Sehnen sich Männer wirklich wieder nach Hausfrauen und Übermüttern? Die hitzige Debatte um die Rückkehr der traditionellen Rollenbilder wird von Frauen geführt. Dabei wäre die andere Seite weitaus interessanter – für alle.
Eine Studie erfasst Einstellungen zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen. In Deutschland lässt sich ein klarer Trend feststellen – der nun aber im Abflachen begriffen ist. In manchen Ländern wenden sich auffällig viele Vertreter der Generation Z konservativen Rollenbildern zu.
Die CDU sieht Frauen und Mädchen in Hamburg gefährdet und fordert vom Senat Maßnahmen. Mehr Polizei, bessere Beleuchtung, Frauen-Taxis und eine Informationskampagne sollen das Sicherheitsgefühl stärken. Die Stadtbild-Debatte unterstreiche die Dringlichkeit.
Von unbezahlter Hausarbeit bis zum Pflegeroboter: Die Schau „Care!“ im Hamburger Museum der Arbeit beleuchtet die unsichtbare Last fürsorgender Tätigkeiten und wirft Schlaglichter auf ihre gesellschaftlichen Folgen.
Bundeskanzler Merz hat mit seiner Äußerung zu einem „problematischen Stadtbild“ die Debatte um Migration befeuert. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, legt nun nach – und kritisiert voll verschleierte Frauen im öffentlichen Raum.
Der Fall schockierte Deutschland: Ein 46-Jähriger übergoss in einer Straßenbahn in Gera seine Frau mit Benzin und zündete sie an. Vor Gericht lässt der Mann aus Georgien ein Geständnis verlesen.
Luisa Neubauer ruft zu einer Kundgebung vor der CDU-Parteizentrale in Berlin auf. Der Bundeskanzler missbrauche mit seinem „Stadtbild“-Spruch Frauen „als Vorwand oder Rechtfertigung“ für rassistische Äußerungen. Auch Ricarda Lang und der Juso-Bundesvorstand nehmen teil.
Bei der Junioren-WM verliert Luke Littler gegen die beste Frau der Welt. Als es danach einen frauenfeindlichen Kommentar gibt, hält der Darts-Weltmeister dagegen. Mit drei Worten kontert er den Absender.
Alkohol, Tabletten oder Sex: Besser als Männer haben Frauen gelernt, ihre Süchte zu verbergen. Die liebessüchtige Elizabeth Gilbert geht jetzt einen anderen Weg. Und hilft eine Impulskontrollstörung zu erkennen, die besonders jüngere Frauen trifft.
Auch in einer modernen Gesellschaft wirken alte Rollenmuster fort – und mit ihnen das schlechte Gewissen vieler Mütter: „Mom Guilt“. Doch berufstätige Frauen geben ihren Kindern mehr mit, als viele glauben – nicht nur Mut, sondern auch den Schlüssel zu einem erfolgreichen Erwachsenenleben.
Moritz Führmann ist der wichtigste deutsche Nebendarsteller. Er ist die Herzkammer jedes Films, in dem er mitspielt. In der Netflix-Serie „Alphamännchen“ ist er ein Mann vom Ordnungsamt, dem die Ordnung abhandenkommt. Ein Gespräch über Männerrollen, Sohnsein und Vatersein.
Kaum etwas belastet Partnerschaften heute so sehr wie Kinder und Karriere. Was helfen kann, wissen unsere Beziehungsberater. Über Rollenbilder, Belastungen und die Frage, wie zwei Vollzeitjobs und Familie doch zusammengehen können.
Eine der großen Lebensfragen: Kinder – ja oder nein? Für Verena Kleinmann war die Familiengründung lange selbstverständlich. Doch je mehr Freundinnen schwanger wurden, desto größer wurden ihre Zweifel. Will ich das wirklich? Und wer ist meine Familie, wenn ich keine gründe? Ein Gespräch.
Die Grünen beschwören auf ihrer Bundesfrauenkonferenz die „Wut einer Frau“ auf den „Bullshit“ der Männer. Frauen sollten in die Bundeswehr, denn Russland stelle ein besonders bedrohliches Patriarchat dar. Doch manche sehen diese Wehrhaftigkeit als Bruch mit Grundwerten der Partei.
Frauen können heute Pilotin, Kranführerin oder Feuerwehrfrau werden – nicht gerade Schreibtischjobs. All das haben Feministinnen erkämpft. Aber ausgerechnet bei der Wehrpflicht hört die Frauenpower in Deutschland auf.
Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende der Linken, fordert eine Reform der Schuldenbremse für mehr Investitionen. Sie distanziert sich von Gewalt und extremen Ansichten: „Politische Gewalt ist nie der richtige Weg“, sagt sie bei WELT TV.
Ein Mann erschießt in Osnabrück die Mutter seiner Kinder und sich selbst. Schüler sollen das Geschehen fotografiert und die Bilder auf WhatsApp verbreitet haben. Nun ermittelt die Polizei gegen sie.