Statistische Tricks, fehlinterpretierte Studien und ein dubioser Interessenverband führen zu Fahrverboten – sagt der Lungenfacharzt Dieter Köhler. Er hält den Streit über Grenzwerte für Hysterie und die angeblichen Gefahren maßlos übertrieben.
Porsche-Chef Blume kritisiert die Art und Weise, wie über die Autoindustrie diskutiert wird. „Am Ende geht es um rund ein Siebtel aller Arbeitsplätze“, sagt er. Auch zu einem Tempolimit hat er eine klare Meinung.
Im nächsten Jahr sollen in mehreren NRW-Städten Dieselfahrzeuge verbannt werden. Aber wie kann man das kontrollieren? Es gibt grundsätzlich zwei Wege – der eine ist mühsam, der andere ziemlich brisant.
90 Prozent der Weltbevölkerung atmen verschmutzte Luft. Besonders gefährlich ist das für Kinder, 600.000 starben 2016 daran. Laut Bericht der Weltgesundheitsorganisation können Kinder bereits vor der Geburt schwere Schäden davontragen.
Ganz Deutschland diskutiert über Diesel-Fahrverbote, Grenzwerte und Nachrüstungen. Und jetzt kommt der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub Deutschland (VCD) und empfiehlt Dieselautos. Unser Autor ist ratlos.
Bisher hat sich noch keine Regierung an den Kern des Problems rangetraut. Aber die Menschheit darf sich nicht länger vom Sauerstoff abhängig machen, sondern muss nach inhalierbaren Alternativen suchen.
Für die größte Lüge in der Lebensmittelwerbung wird jedes Jahr der „Goldene Windbeutel“ verliehen. Für die Autoindustrie und ihre Machenschaften schlägt unser Autor den Preis „Der goldene Auspuff“ vor.
Dieselfahrverbote in Städten und die Nutzung von Elektrofahrzeugen helfen im Kampf gegen die Luftverschmutzung. Für den Chef der Europäischen Umweltagentur besteht die beste Lösung jedoch in einem Wechsel zu nachhaltigem Verkehr.
Ungesundes Leben macht krank, bestätigt eine neue Krebs-Studie. Ohne die Risikofaktoren Ernährung, Rauchen und dreckige Luft könnte die Erkrankung in zwei von fünf Fällen verhindert werden, so die Forscher.
München ist seit Jahren Rekordhalter bei den Feinstaubwerten – trotz Strafzahlungen tut die Landesregierung nichts. Nun prüft die bayerische Justiz drastischere Maßnahmen.
Was wären wir ohne Bäume? Gerade auch in den Städten sind sie längst mehr als „Straßenbegleitgrün“. Sie geben uns Schatten, und ihre Ästhetik ist unverzichtbarer Bestandteil menschlicher Existenz. Eine Liebeserklärung.
Großstädter halten ihre Gesichter täglich in Abgase und Feinstaub. Das macht sich langfristig bemerkbar - durch Falten und Pigmentflecken. Die Beauty-Industrie hat bereits „Anti Pollution“-Mittel dagegen. Helfen sie?
Ab Juli gilt die Straßennutzungsgebühr auch auf Bundesstraßen. Kurioserweise sind Fahrzeuge der Straßenreinigung davon ausgenommen, Lkw der Müllabfuhr dagegen nicht. Die höheren Kosten werden wohl beim Verbraucher landen.
Die Hysterie um Feinstaub- und Kohlendioxid-Messwerte ist in Deutschland beispiellos. Der Hass aufs Auto gefährdet unsere einzige Schlüsselindustrie. Ihre Lenker benötigen Beistand, auch wenn sie es eigentlich nicht verdient haben.
Neueste Untersuchungen zeigen, dass die Feinstaubbelastung in unterirdischen Bahnhöfen höher liegt als an viel befahrenen Kreuzungen. Was bedeutet das für die politische Diskussion über Fahrverbote?
Die EU verklagt Deutschland wegen der Stickoxid-Belastung in seinen Städten. Dabei sinken die Emissionen seit Jahren. Europa braucht keine übertriebene Restriktionspolitik, sondern eine komplex aufgesetzte Verkehrswende.
Während die Marktanteile im Fachhandel sinken, steigt der Lieferverkehr durch Internetbestellungen in den Städten. Modeunternehmer Daniel Terberger will das verhindern. Und fordert drastische Maßnahmen.
Deutschland ist nicht allein mit seinem Stickoxid-Problem. Neun weitere EU-Staaten wurden von Brüssel bereits wegen mieser Luftqualität abgemahnt. In vielen Metropolen ist das Aus von Diesel-Autos beschlossen.
Einem Medienbericht zufolge hat das Hamburger Landgericht den Autokonzern Volkswagen dazu verurteilt, einen Diesel mit gefälschten Abgaswerten gegen einen Neuwagen auszutauschen. Der Anwalt nennt das Urteil eines mit Strahlkraft.
Dieselkrise, Migrationskrise: Städte und Gemeinden stehen vor gewaltigen Aufgaben. Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) verlangt im WELT-Interview Entlastungen der Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen.
Zahlreiche Krankheiten und Todesfälle sollen durch Abgase ausgelöst werden. Professor Dieter Köhler nennt den Streit über Diesel-Grenzwerte Hysterie. Für den Lungenexperten taugen diese Untersuchungen nichts.
Durch die Stickoxidbelastung kommt es jedes Jahr zu 6000 vorzeitigen Todesfällen in Deutschland, sagt das Umweltbundesamt. Unabhängige Wissenschaftler zweifeln das an – und benennen einen wahren „Killer“.
Nicht nur die Autobauer suchen nach Möglichkeiten, wie die Luft in Städten ohne Fahrverbote sauber werden kann. Der Reifenhersteller Goodyear setzt nun auf ein kurioses Mittel – den Moos-Reifen.
Laufen statt Fahren: Eine kühne Architektenutopie will zuerst die Oxford Street und dann ganz London zur größten Fußgängerzone Europas machen. Als Modell für die Stadt der Zukunft.
Das Diesel-Urteil zeigt: Die Partnerschaft zwischen Stadt und Autos ist aufgekündigt. Deshalb müssen wir die verschiedenen Verkehrsmittel intelligenter kombinieren. Die Technik gibt es längst.
Das Dieselverbot für München komme im Herbst, da ist sich Dieter Janecek, Abgeordneter der Grünen, sicher. Ein Gespräch über die Fehler in der bayerischen Verkehrspolitik und seinen Kampf für bessere Luft.
Experten glauben, das Bundesverwaltungsgericht werde den Weg für Diesel-Fahrverbote frei machen. Damit droht ein Flickenteppich an Regelungen: Jede Stadt müsste im Alleingang Sperrzonen ausweisen.
Schadstoffe aus dem Autoverkehr verursachen jedes Jahr Zehntausende Todesfälle. Jetzt haben Forscher festgestellt: Auch Konsumgüter wie Deo, Reiniger und Farbe tragen dazu bei. Sie können jedoch etwas dagegen tun.
Die Stickoxid-Belastung in vielen Kommunen ist zwar gesunken – doch das ist kein Grund für Entwarnung. Es drohen immer noch Fahrverbote. Experten haben berechnet, wie teuer das Autofahrer und Wirtschaft käme.
Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann kann Silvester auf den Tod nicht leiden. Vor allem das Geböller ist dem 30-Jährigen völlig zuwider. Nun machte er seinem Ärger mal so richtig Luft.
Auch E-Fahrzeuge sind keineswegs emissionsfrei, Feinstaub aus Bremsen- und Reifenabrieb stoßen sie ebenfalls aus. Filtrationsspezialist Mann + Hummel will das Problem mit einem Staubfresser beenden.
In vielen Städten drohen Fahrverbote, weil die Stickoxid-Werte überschritten werden. Nun zweifeln Wissenschaftler die Korrektheit der Messungen an. Sie haben gute Argumente. Doch finden sie Gehör?
Fahrzeuge gelten als die größten Verursacher von Feinstaub. Doch auch die heimische Feuerstelle ist nicht unbedingt umweltfreundlich. Das sind die wichtigsten Tipps fürs Kaminfeuer.
Wer in Neu-Delhi einatmet, inhaliert täglich so viel Schadstoffe wie beim Rauchen von zwei Päckchen Zigaretten: Indien, aber auch Pakistan leiden unter giftiger Luft. Bis zum Sonntag bleiben Schulen zu.
Pilotprojekt im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort: Mit Luftmessungen in Echtzeit will ein Start-up die Luftqualität Hamburgs verbessern. Das junge Unternehmen möchte weiter expandieren.
Die Umwelthilfe verschärft ihren Feldzug gegen den Diesel, Fahrverbote in Innenstädten dürften unausweichlich werden. Dabei gibt es zur Lösung des Stickoxid-Problems eine preiswerte Alternative.
Dieselfahrzeuge können die Stickoxid-Grenzwerte locker einhalten, wenn im Gegenzug der strenge Grenzwert für Feinstaub gelockert wird. Laut der Forschung des Fraunhofer-Instituts wäre das preiswert und machbar.
Keine Frage, der Dieselskandal muss Konsequenzen haben. Aber: Stickoxide sind noch lange nicht das alles überragende Umweltproblem, zu dem sie hochstilisiert werden. Experten halten die Grenzwerte gar für fragwürdig.
VW-Busse sind unglaublich sympathisch. Die Umwelt rettet man mit ihnen allerdings auch nicht. Vor allem nicht, wenn Dieselgestank hinten rauskommt. Tut also bitte auch nicht so scheinheilig.
Die Zahl der Allergiker wächst, fast jeder dritte Deutsche ist betroffen. Zudem treten in Städten deutlich mehr Allergien auf als in ländlichen Regionen. Das zeigt: Es sind nicht nur die Pollen schuld.
Dank Dieselgate steigt der Marktanteil von Benzinern wieder an. Und damit der Ausstoß von Feinstaub. Dennoch sollen strengere Grenzwerte erst ab Ende 2018 gelten – und auch dann nicht für alle Ottomotoren
Im Autoland Baden-Württemberg stehen die Zeichen auf Sturm. Weil Stuttgart oft hohe Feinstaubwerte hat, sind hier die Grünen besonders Verbots-geneigt. Gäbe es da nicht den unorthodoxen Landesvater.
Deutschlands Städte wollen durch Diesel-Fahrverbote den Smog verringern. Dabei produzieren Bauernhöfe dreimal so viel Feinstaub wie alle Autos im Land. Warum ändert man das nicht? Eine Spurensuche.
Die Zahl der durch Stickoxide verursachten Todesfälle ist spätestens seit dem Diesel-Abgasskandal ein Politikum. Obwohl Studien gesundheitliche Folgen nahelegen, sieht die Politik keine Kausalität.
Die EU klagt gegen Deutschland. In den Innenstädten gibt es zu viel Feinstaub. Jetzt setzen einige Unternehmen auf eine „natürliche“ Lösung. Auf Moos. Kann das funktionieren?
Was für ein Schwachsinn, jetzt den Dieselmotor totzusagen. Er ist das Effizienteste, was wir auf lange Sicht haben, und die Abgesänge auf diese Technologie nützen nur wirrköpfigen Autofeinden.
Schon zu Jahresanfang haben viele Stationen in Bayern die Grenzwerte häufiger überschritten als im gesamten vergangenen Jahr. Schuld an der schlechten Stadtluft soll vor allem das Wetter sein.
Die wachsende Paketzustellung in der Innenstadt wird für die Lieferdienste zur Herausforderung. Helfen sollen bei Hermes jetzt Elektro-Laster und rollende Paketroboter. Das hat Folgen für den Preis.
In Stuttgart wird es ab 2018 Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge geben. Das beschloss das grün-schwarze Kabinett. Die Feinstaubwerte sind in der Hauptstadt Baden-Württembergs deutlich zu hoch.
Kampf um bessere Luft in München: Zwar ist es mit dem Feinstaub besser geworden, doch vereinzelt sind die Stickstoffdioxidwerte zu hoch. Umweltschützer wollen vor Gericht ein Diesel-Fahrverbot durchsetzen.