Nach Monaten mit hohen Einnahmen für Bauern und Molkereien ist der Milchmarkt gekippt. Abzulesen ist die Entwicklung vor allem am Butterpreis, der binnen weniger Wochen abgestürzt ist. Schuld ist eine Milch-Schwemme – deren Gründe bemerkenswert sind.
Eine kleine Dresdner Backstube lebt große Handwerkskunst: Matthias Graf formt seine Christstollen wie Generationen vor ihm – von Hand und nach altem Familienrezept. Was seinen Ofen verlässt, ist auch in Asien und Amerika gefragt. Graf erklärt, wie sich die Kundenwünsche mit der Zeit verändern.
Der Preiskampf zwischen den Discountern ist aggressiv wie lange nicht. Noch liegt Aldi vorn, doch der Vorsprung schmilzt dahin. Nun verlagert Lidl die Auseinandersetzung auf die Ebene von Einzelprodukten. Vor allem ein Klassiker rückt in den Fokus.
Noch im Oktober 2024 waren die Preise für Butter auf ein Rekordhoch geklettert. Mittlerweile purzeln die Preise wieder. Dabei kommt den Verbrauchern der Wettbewerb zwischen den Discountern zugute.
Wie Herrscher aus Krisen erzwungene Tugenden machen: Die drastische Verteuerung von Milchprodukten ruft Klimaschützer auf den Plan, die besser wissen, was für das maulende Volk gut und richtig ist.
Die Inflation geht zurück? Das gilt nicht für die Butterpreise. Das Milchprodukt ist so teuer wie noch nie in Deutschland. Die Preise knackten mit 2,39 Euro den Rekord aus dem Sommer 2022. Dass es so weit kommen würde, stand schon länger fest.
Ein Bier für sieben Euro? Seit der Weltmeisterschaft vor 18 Jahren ist das Preisniveau in Deutschland stärker gestiegen als in anderen europäischen Ländern. Vor allem Nahrungsmittel und Getränke sind teurer geworden. Und noch etwas anderes dürfte ausländische Fans schocken.
Lebensmittel werden seit einiger Zeit immer teurer. Bei Butter allerdings sinkt der Preis schon den zweiten Monat in Folge spürbar. Das liegt nicht nur am sich wandelnden Milchmarkt – sondern auch an einer neuen Dynamik innerhalb der Inflation.
Seit langem scheinen die Lebensmittelpreise in Deutschland nur noch eine Richtung zu kennen: aufwärts. Doch gibt es plötzlich ein bisschen Hoffnung auf Änderung des Trends - aus dem Kühlregal. Die Butterpreise gerieten auf breiter Front ins Rutschen.
Der Preis für ein Stück Butter sinkt in Deutschland wieder. Grund dafür sind neue Preisverhandlungen in der Milchbranche. Teilweise wird die Packung für 1,59 Euro verkauft – im Vergleich hat Butter im Mai 2022 im Schnitt noch 2,29 Euro gekostet.
Um wirtschaftlicher zu werden, servieren die Hamburger Asklepios-Kliniken nun veränderte Frühstückskost. Der Konzern spart so nach eigenen Angaben 330.000 Euro. Bei Privatpatienten stehen bestimmte Regelungen dem Margarine-Tausch entgegen.
Lidl schützt neuerdings teure Lebensmittel mit einer Diebstahlsicherung. Die steigenden Lebensmittelpreise scheinen den Discounter dazu veranlasst zu haben. Neben Fleisch wird auch Butter mit einem Sondersiegel versehen.
Japan belegt in Sachen Geschlechtergleichheit weltweit Platz 114. Das führt zuweilen zur Rache – etwa einem Giftmord an sieben Männern durch die 2012 verurteilte Kanae Kijima. Die Autorin Asako Yuzuki erzählt von einem weiblichen Tabubruch.
Butter ist im November 22 Prozent teurer als noch im Oktober. Andere Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark dürften bald auch deutlich mehr kosten. Für Verbraucher ist der Preiskampf zwischen Industrie und Handel von großer Bedeutung.
Der Liter Vollmilch für 80 Cent? Die Zeit so günstiger Preise könnte zu Ende gehen. Denn die Produktion sinkt. Und das ist nicht alles: Wer mehr Tierwohl wolle, müsse auch mehr zu zahlen bereit sein, argumentiert der Bauernverband.
Seit Jahrzehnten wird Fett dämonisiert, weil es angeblich schlecht für den Körper ist. Totaler Unfug, meint Ernährungsexpertin Dr. Anne Fleck. Ein Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung.
Saisonbedingt geben Kühe derzeit mehr Milch, gleichzeitig wird wegen der Corona-Krise weniger konsumiert. Trotzdem werden Milch und Quark teurer. Und auch Butter wird nicht günstiger, obwohl die Marktpreise fallen. Verbraucherschützer haben einen Verdacht.
Jahrzehntelang wussten die Kunden, was Butter, Mehl oder Eier kosten. Das ist vorbei. Die Preisschwankungen bei Lebensmitteln nehmen ganz neue Ausmaße an. Die nächste Eskalation steht schon bevor.
Das 250-Gramm-Päckchen Standard-Ware kostet ab Februar nur noch 1,29 Euro. Damit sind die Preise binnen drei Monaten nun schon um 70 Cent gefallen. Das Auf und Ab wird zur Methode.
Ein akuter Mangel an diesen Lagerungs- und Transportteilen gefährdet das Fundament unserer Kultur. Die Euro-Palette ist durch nichts zu toppen. Gerade in Zeiten der Europamüdigkeit.
Nachdem die Deutschen 2017 deutlich mehr für Butter bezahlen mussten, erwartet der Chef der größten Molkerei, dass sich die Lage bald entspannt. Er will sich künftig stärker nach den Wünschen der Verbraucher richten.
Der Winter ist die Zeit der deftigen Genüsse – und der Gewissensbisse. Doch die gute Nachricht lautet: Butter, Schmalz und Öl, die verkannten Grundlagen allen Wohlgeschmacks, erleben endlich ein großes Comeback.
Statt in einer Stollenform wird der Weihnachtskuchen flach auf dem Backblech gebacken. Die Zutaten: sehr viel Rum und kandierte Mandarine. Obwohl die eigentlich nicht im Originalrezept auftauchte.
Böse Überraschung beim Lebensmitteleinkauf: Nach der Butter werden auch Milch und Sahne deutlich teurer. Allerdings gibt es starke Unterschiede zwischen den Produkten. Darauf müssen Verbraucher jetzt achten.
Das Päckchen Butter wird wieder günstiger: Aldi Nord senkt den Preis um 20 Prozent. Stattdessen müssen Verbraucher für Schlagsahne das Doppelte zahlen. Andere Supermarktketten dürften bei den Preisänderungen folgen.
Viele Verbraucher haben den Fipronil-Skandal längst vergessen, dabei wird er erst jetzt so richtig spürbar. Eier verteuern sich rasant. Und das ausgerechnet in einer Kombination mit einem weiteren Alltagsprodukt.
In Frankreich herrscht große Aufregung. In den Ladenregalen ist keine Butter mehr – und niemand verzehrt mehr davon als die Franzosen. Woher kommt der plötzliche Mangel – und könnte Deutschland auch betroffen sein?
Noch vor kurzem waren Butteresser geächtet wie die Warmduscher. Doch nun steigen die Preise und die Nachfrage. Jeder will einen Butterbatzen zum Chiasamen.
Um mehr als 70 Prozent hat sich Butter in einem Jahr verteuert. Inzwischen erreicht die Inflation auch andere Milchprodukte. Was schlecht für Verbraucher ist, müsste die Bauern freuen. Tut es aber nicht.
Der Preis für ein Päckchen Butter ist im Supermarkt auf fast zwei Euro gestiegen, während die Milchpreise weitgehend stabil geblieben sind. Wie kann das sein? Ein Erklärungsversuch.
Ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter kostet bei Aldi jetzt fast zwei Euro. Das ist der höchste Preis seit der Euro-Einführung. Daran dürften sich auch die Supermarkt-Riesen orientieren.
Die Butter ist so teuer wie nie zuvor. Und Experten erwarten noch weitere Preissprünge. Konditoren wollen auch für Torten mehr Geld haben. Müssen wir uns zu Weihnachten auf Butterknappheit einstellen?
Der Preis für ein Päckchen Markenbutter hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Bäcker und Nudelfabrikanten schlagen bereits Alarm.
Der norwegische Kabeljau ist unter Gourmets sehr beliebt, denn er tritt lange Reisen an, auf denen er Entbehrungen ausgesetzt ist. Dadurch wird sein Fleisch besonders aromatisch und dicht.
Trüffel sind eine Delikatesse. Bei der Zubereitung sollte man allerdings keine Berührungsängste mit Fett haben, denn das bringt das Trüffelaroma erst so richtig hervor.
Falafel sind ein beliebtes Fast Food. Aber wie so oft schmecken auch die Puffer aus Kichererbsen viel besser, wenn sie selbst gemacht sind. Zu der Erbsen-Variante gibt es Apfel-Zwiebel-Creme.
Wenn die kalten Tage doch länger anhalten als erhofft, hilft vielleicht ein herzhaftes Gulasch gegen den Winterblues. Mit kleinen Abwandlungen schmeckt der ungarische Klassiker übrigens noch besser.
Der neueste Renner in den USA in Sachen Abnehmen heißt „Bulletproof Diet“ – Butter im Kaffee. Das Getränk soll zudem leistungsfähiger machen. Doch Ernährungsexperten sehen den Trend nicht gerne.
Unilever darf seine Margarine Becel pro activ weiter mit der Aussage eines Wissenschaftlers bewerben. Foodwatch hat jetzt die EU-Kommission eingeschaltet. Nach dem Urteil kam es beinahe zum Eklat.
Der größte deutsche Discounter verbilligt Milch, Butter und Sahne – andere Supermärkte ziehen nach. Grund ist der Preisverfall auf dem Milchmarkt. Kritiker warnen vor den Folgen für Bauern und Tiere.
Der heiße Sommer in Japan hat die Kühe erschöpft. Sie seien nicht in der Lage, die übliche Menge Milch zu produzieren, erklärt das Landwirtschaftsministerium. Nun muss Butter importiert werden.
Der Discounter setzt wieder den Rotstift an: Statt 99 Cent kostet Butter bei Aldi jetzt nur noch 85 Cent. Schuld daran soll auch der russische Importstopp sein. Andere Ketten ziehen sofort nach.
Während Weißbrot und Butter auf der schwarzen Liste vieler Gesundheitsbewusster stehen, haben sie Lakritze gar nicht auf dem Schirm. Dabei unterstützen alle drei ganz wichtige Funktionen des Körpers.
Fans der „Werner“-Filme dürften sie kennen: Die Sprecherin der Figur Rita Biernot demütigte den Discounter Aldi vor Gericht. Die frühere NDR-Moderatorin ist für ihre Hartnäckigkeit bekannt.
Ruth Rockenschaub hatte bei Aldi ranzige Butter gekauft und zog vor Gericht. Selbst mit Champagner, Gebäck und einem Buttermesser konnte der Discounter die Dame nicht milde stimmen – und verlor.
Weil eine Aldi-Kundin ganz genau wissen wollte, was mit ihrer verdorbenen Butter los war, wagte sie den Rechtsstreit mit dem Discounter – und zwang den Marktführer zur Herausgabe der Laboranalyse.
Was ist Butter, was Margarine? Und welche Produkte verdienen diese Bezeichnungen? Die Bürokraten in Brüssel haben andere Vorstellungen als die Tschechen. Die fühlen sich nun im Nationalstolz verletzt.
Deutschlands größter Lebensmitteldiscounter hat die Preise für Milchprodukte stattlich gesenkt. Die gesamte Konkurrenz zieht nach. Die Bauern befürchten eine Insolvenzwelle und eine neue Milch-Krise.
Mit Pflanzenfett kann der Körper nicht viel anfangen: Er muss es entsorgen. Klappt das nicht gut, können sich Sterine in den Gefäßen ablagern. Das ist auch das Problem bei Becel pro-activ.
Alles aufgegessen: Durch den Trend zu weniger Zucker und mehr Fett ist den Norwegern die Butter ausgegangen. Jetzt fehlt die Zutat in der Weihnachtszeit zum Backen.