Weil er seine Frau jahrelang als parlamentarische Assistentin angestellt hatte, ohne dass diese dafür gearbeitet hatte, muss Frankreichs früherer Premierminister François Fillon jetzt eine einjährige Haftstrafe antreten. Auch seine Gattin wurde verurteilt.
Um seine erneute Kandidatur macht Frankreichs Präsident Macron nicht viel Aufhebens – vermutlich, weil er keinen Zweifel an einem Wahlsieg hat. Im Krieg mit der Ukraine kann er sich als Diplomat profilieren. Doch der Aufwind lässt nach – und seine größte Rivalin holt auf.
Im Präsidentschaftswahlkampf hatte er zeitweise vor Macron gelegen, jetzt soll er ins Gefängnis: François Fillon wurde in der Affäre um die Scheinbeschäftigung seiner Frau und seiner Kinder zu einer Haftstrafe verurteilt.
Laurent Wauquiez, Parteichef der französischen Konservativen, bewundert die Bundeskanzlerin – ist aber Schengen-Gegner und will Zuwanderung begrenzen. Zur Zukunft der EU hat er einen ungewöhnlichen Vorschlag.
Seinen 40. Geburtstag feierte der radikale Erneuerer Emmanuel Macron auf einem Jagdschloss. Im Umgang mit den Waidmännern gibt sich der Staatschef konservativ wie nie. Der Grund: Frankreichs gefürchtetster Lobbyist.
Marion Maréchal-Le Pen hat ein Institut zur Ausbildung der Neuen Rechten eröffnet. Angeblich hat sie sich aus der Politik zurückgezogen – wohl, um zum richtigen Zeitpunkt wiederzukommen. Besuch in Lyon.
Emmanuel Macron trägt Anzüge für 380 Euro. Das Signal: „Ich bin einer von euch.“ Beim Besuch im Atelier von Macrons Schneider kommt dieser ins Plaudern, nicht nur über die Armlänge seines berühmten Kunden.
Die Detail-Daten der Frankreich-Wahl zeigen: Macron ist nicht nur Liebling der Rentner, sondern auch wieder der Frauen. Die Zahlen zeigen allerdings die labile Lage des Präsidenten – und das Versagen von Le Pen.
Emmanuel Macron hat ein Problem: Viele Linke verachten ihn. Unter den Verächtern: der Intellektuelle Emmanuel Todd. Im Interview erklärt er, warum an der Verachtung auch Deutschland schuld sein soll.
Wenn es um Patriotismus geht, ist Le Pen ganz auf der Linie von Fillon. Die Präsidentschaftskandidatin bediente sich einfach an einer Rede ihres Ex-Konkurrenten. Sie sei da nicht so verbissen, sagt ihre Partei.
Vier Kandidaten könnten einer Präsidentin Le Pen im Weg stehen: Ein aufmüpfiger Linkspopulist, ein müder Sozialist, ein Piano spielender Ex-Banker und ein korrupter Katholik. Wie hoch sind ihre Chancen?
Berlin hat bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich einen klaren Favoriten. Dennoch hält sich die Bundesregierung vor der Entscheidung öffentlich bedeckt. Nur einem wichtigen Minister ist das nicht gelungen.
Europa fürchtet, dass sich Frankreich als Führungsmacht verabschiedet, sollte einer der radikalen Kandidaten die Präsidentschaftswahl gewinnen. Das könnte das Ende bedeuten für Kernprojekte der Union.
Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen steht an. Das Rennen zwischen vier Kandidaten ist sehr knapp. Verschafft der Terroranschlag Le Pen den entscheidenden Vorsprung? Ein Überblick über Stärken und Schwächen.
Die Franzosen haben nun die Wahlen. Aber haben sie wirklich die Wahl? Mit Fillon oder Macron droht die Dauerkrise der Demokratie und der EU, mit Le Pen oder Mélenchon sogar der Todesstoß für Euro und Europäische Union.
Der islamistische Terrorismus in Frankreich ist ein hausgemachtes Problem. Seine Bekämpfung ist so schwierig, dass niemand ein Rezept hat. Einzig Marine Le Pen hat eine Idee. Doch die ist rechtswidrig.
Während die letzte Präsidentschaftsdebatte läuft, erschüttert drei Tage vor der Wahl ein Anschlag Paris. Auf den Champs-Élysées wird ein Polizist erschossen. Der Täter ist identifiziert. Die Rechtsextremen könnten profitieren.
Hierzulande blicken alle nur auf Marine Le Pen, die Kandidatin des Front National – ein Fehler. Auch wenn sie verliert, stehen große Weichenstellungen an – die auch Wohlstand und Sicherheit in Deutschland betreffen.
Elf Bewerber ringen um das Präsidentenamt – sie wollen Frankreich wieder zu einer stolzen und erfolgreichen Nation machen. Dabei ist Deutschland mehr als nur wichtiger Handelspartner und politischer Verbündeter.
Marine Le Pen führt in den Umfragen zur Frankreich-Wahl. Im Interview sagt sie, wie sie aus dem Euro aussteigen will – und warum sie glaubt, dass Frankreichs Muslime froh wären über ihre Politik.
Der Millionär und Sozialist Jean-Luc Mélenchon wandelte sich zum wählbaren Mainstream-Kandidaten – auch mit Salatrezepten und anti-deutscher Rhetorik. Plötzlich scheint selbst die Präsidentschaft möglich.
Der Fernsehsender BFM-TV hat alle Kandidaten für den Präsidentenposten zusammengebracht. Etablierte Parteien haben ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Außenseiter, Newcomer und Populisten machen das Rennen unter sich aus.
Jeden Tag gibt es ein neues Kapitel in der Posse um François Fillon. Dieses Mal: Der Politiker hat sich eine Uhr im Wert von 10.000 Euro schenken lassen – und ist sich keiner Schuld bewusst.
Der Wahlkampf erreicht einen neuen moralischen Tiefpunkt. Der republikanische Präsidentschaftskandidat beschuldigt Hollande, persönlich hinter den Ermittlungen gegen ihn zu stecken. Doch es wird noch schlimmer.
Emmanuel Macron hat beste Chancen, Frankreichs Präsident zu werden. Er wäre der Mann, mit dem Deutschland dann die EU reformieren muss. Beim Umgang mit den Schulden aber gibt es einen fundamentalen Konflikt.
Chronischer Realitätsverlust zeichnet viele Politiker der Präsidentschaftswahlen aus: ob links oder rechts. „Na und“ ist die Reaktion des Konservativen François Fillon auf Korruptionsvorwürfe.
François Fillon soll laut einem Zeitungsbericht über seine Firma Treffen mit Politikern vermittelt haben - gegen Geld. Außerdem sollen die Ermittlungen gegen ihn wegen Betrugs ausgeweitet worden sein.
Eine solche TV-Debatte hat Frankreich noch nie erlebt: Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich kämpfen fünf Kandidaten um Wählerstimmen. Die Rechtspopulistin Le Pen unterstrich ihre Abneigung gegenüber der EU.
Gleich drei Präsidentschaftskandidaten stehen im Visier der französischen Justiz – Marine Le Pen, François Fillon und nun auch Emmanuel Macron. Ständig kommen neue Vorwürfe und Skandale hinzu.
Sie ist die eine Ikone ihres Landes. Brigitte Bardot war zugleich immer ein Politikum. Im Interview erzählt sie, wie manch Präsident hinter ihr her war – und dass sie Marine Le Pen den Sieg wünscht.
Er hat einen spendablen Freund: François Fillon, der Präsidentschaftskandidat der Konservativen, hat zwei Anzüge für 13.000 Euro als Geschenk angenommen. Möglicherweise nicht das erste Mal.
Wettbewerbsschwäche, Staatsdefizit, Rekordarbeitslosigkeit sind nur einige Probleme, die den neuen französischen Präsidenten erwarten. Im Wahlkampf meiden die Kandidaten die Themen – aus gutem Grund.
Der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron liegt erstmals in einer Umfrage zur Präsidentschaftswahl bereits in der ersten Wahlrunde vor Marine Le Pen. Für die zweite Runde sieht es noch besser aus für ihn.
Eine junge Journalistin, Abgeordnete, Familienväter: Katholische Reaktionäre hoffen bei der Präsidentschaftswahl auf einen Sieg von François Fillon. Sie sind so gut organisiert, dass sie eine Schlüsselrolle spielen.
Die Finanzmärkte schauen gebannt auf Frankreich: Gewinnt die rechtsnationale Marine Le Pen die Präsidentschaftswahlen, droht ein wirtschaftliches Desaster, bei dem nicht mal Deutschland helfen könnte.
Seit Wochen steht der französische Präsidentschaftskandidat François Fillon unter Beschuss. An seiner Kandidatur hält er bisher fest. Nun gab es eine Razzia in der Wohnung des Konservativen und seiner Ehefrau.
Ausgerechnet der Kandidat der Konservativen erhebt sich über die französische Justiz und legt nicht sein Amt nieder. Das zeugt von anarchistischem „panache“, den man Fillon kaum zugetraut hätte.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat François Fillon legt eine bizarre Inszenierung hin: Er bezichtigt die Medien einer Verschwörung gegen ihn – und spricht sogar von einem „politischen Mord“.
Jetzt ist es offiziell: Der französische Präsidentschaftskandidat François Fillon wird wegen des Verdachts der Scheinbeschäftigung von Ermittlungsrichtern vorgeladen. An seiner Kandidatur hält er trotzdem fest.
Roubaix war einst Industriemetropole, heute hat knapp die Hälfte der Einwohner kaum genug zum Leben. In Frankreich ist die Zahl der Armen gestiegen. Sie wenden sich radikalen Parteien zu.
Schlechte Nachrichten für François Fillon. Die französische Staatsanwaltschaft hat seinen Fall an den Untersuchungsrichter weitergegeben. Dem Konservative wird die Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau vorgeworfen.
Französinnen gelten als emanzipiert – nur in der Politik spielen sie fast keine Rolle. Präsidentschaftskandidat und Hoffnungsträger Emmanuel Macron will das ändern. Doch kaum eine Frau macht mit.
Die Kandidatenliste für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich steht. Der Blick in die Wahlprogramme belegt, wie tief gespalten das Land ist. Teilweise sind die Inhalte abenteuerliche Utopien.
Wer Emmanuel Macron, den aussichtsreichsten Kandidaten für das französische Präsidentenamt, verstehen will, muss sich anschauen, was er liest. Denn hier ist mal ein intellektueller Politiker am Werk.
Die Familienaffäre des republikanischen Kandidaten für den Élysée musste ihm doppelt schaden: Denn der bekennende Katholik hatte sich zuvor zu einem Mann höchster ethischer Ansprüche stilisiert.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone droht an die Populisten zu fallen – deren Wahlsieg kann nicht länger ausgeschlossen werden. Jetzt wetten die Märkte auf Frankreichs Abschied aus dem Euro.
Nach Brexit und Trump könnte es bald das nächste Polit-Beben geben. Im Mai stehen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich an. Das Feld der Kandidaten ist so groß, so radikal und unberechenbar wie nie.
Präsidentschaftskandidat François Fillon hat sich in einer Pressekonferenz für die Anstellung seiner Ehefrau entschuldigt. Für eine Rückerstattung des Gehalts sieht er trotzdem keine Notwendigkeit.
Emmanuel Macron galt lange als Außenseiter. Nach dem Skandal um François Fillon hat er nun beste Chancen, in den Élysée-Palast einzuziehen. Beim Wahlkampfauftakt in Lyon geraten seine Anhänger in Ekstase.