Aleppo
Russia's President Vladimir Putin shakes hands with Syria's President Ahmed al-Sharaa during a meeting in Moscow, Russia, October 15, 2025. Sputnik/Sergey Bobylyov/Pool via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY.

Weltplus ArtikelZukunft Syriens

Putins Blutspur – wo Russlands Armee den Angriff auf die Ukraine probte

Der Kreml zeigt Interesse, Militärbasen in Syrien wieder dauerhaft zu nutzen. Syriens Machthaber Ahmed al-Scharaa reiste bereits nach Moskau. Dabei kommen immer mehr Details über Russlands Verbrechen an syrischen Zivilisten ans Licht. Eine Reise entlang der Zerstörung.

Aleppo

Die „Welt“ bietet Ihnen aktuelle News, Bilder, Videos & Informationen zur syrischen Stadt Aleppo.

Aleppo ist eine Stadt im Norden Syriens. Sie ist Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements Aleppo. Im Jahr 2006 erhielt Aleppo nach Mekka als erster Ort die Bezeichnung Hauptstadt der Islamischen Kultur.

Die Stadt hatte 2010 inklusive ihrer Vororte rund 2,5 Millionen Einwohner und war damit nach Damaskus die zweitgrößte Stadt Syriens.

Im Zuge des Bürgerkriegs in Syrien ist die Stadt seit Sommer 2012 umkämpft. Weite Teile Aleppos sind zerstört, und ein großer Teil der Bewohner ist geflüchtet.

Weltkulturerbe

Aleppo gilt als eine der ältesten ununterbrochen besiedelten Städte der Welt. Bereits im Altertum war sie ein wichtiger Handelsort. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören eine imposante Zitadelle und mehrere Moscheen.

Im Zuge des Bürgerkrieges ist das historische Zentrum gefährdet, weite Teile wurden zerstört wie der historische Basar 2012 und der fast 500 Jahre alte Chüsrewiye-Komplex 2014.

Auf diesem Video aus dem Jahre 2011 soll zu sehen sein, wie S. in einer Moschee auf Oppositionelle einschlägt
Artikel enthält Videos
Ressort:DeutschlandMutmaßlicher Miliz-Anhänger

Syrer in Neukölln festgenommen – WELT liegt belastendes Video vor

Er soll einer Miliz angehört haben: Jetzt hat das Bundeskriminalamt in Berlin-Neukölln zugeschlagen und einen Syrer festgenommen. WELT liegt ein Video vor, das den Mann im Jahre 2011 bei einer Gewalttat zeigen soll.

Mourners react during the funeral of Shinda Kisho who was killed in Latakia, after hundreds were killed in some of the deadliest violence in 13 years of civil war, pitting loyalists of deposed President Bashar al-Assad against the country's new Islamist rulers, in Qamishli, Syria March 9, 2025. REUTERS/Orhan Qereman     TPX IMAGES OF THE DAY
Weltplus ArtikelMassaker in Syrien

Warum wir trotzdem mit den Islamisten in Damaskus zusammenarbeiten sollten

Die Massaker an Zivilisten in Latakia sind unerträglich – und dämpfen die Hoffnung auf ein friedliches Syrien, das Minderheiten schützt. Dennoch sollte Europa weiter darauf drängen, dass die neuen Machthaber ihre Versprechen einlösen. Denn andernfalls droht sehr viel Schlimmeres.

Captagon versteckt in Badeseife
Weltplus ArtikelCaptagon aus Syrien

Die Droge der Party, die Droge des Terrors

Captagon ist beliebt bei arabischen Hedonisten, die keinen Alkohol trinken dürfen, und bei islamistischen Kämpfern – gegen die Angst. Unter Assad war Syrien der größte Exporteur des Aufputschmittels. Wenn das neue Regime das unterbindet, könnte das Folgen für Deutschland haben.

Außenministerin Annalena Baerbock (l.) trifft mit ihrem französischen Amtskollegen Jean-Noël Barrot den neuen syrischen Machthaber Ahmed al-Scharaa
Weltplus ArtikelNach Assad-Sturz

Warum die Bundesregierung in Syrien tatsächlich etwas bewegen könnte

Überraschend ist Außenministerin Annalena Baerbock zu Gesprächen mit der neuen syrischen Regierung nach Damaskus gereist. In Verhandlungen – nicht nur über die Rückführung von Flüchtlingen – kann Berlin Vorteile ausspielen. Doch die Fäden hält ein anderer entscheidender Akteur in der Hand.

HANDOUT - 16.12.2024, Syrien, Damaskus: ARCHIV - Dieses von der offiziellen syrischen Nachrichtenagentur SANA veröffentlichte Foto zeigt den Anführer der Islamistengruppe HTS in Syrien, Ahmed al-Scharaa (r), bei einem Treffen mit dem Sondergesandten der Vereinten Nationen für Syrien, Pederson (nicht im Bild), in Damaskus. Foto: Uncredited/SANA via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Ressort:DeutschlandDe-facto-Machthaber

Wahlen in Syrien womöglich erst in vier Jahren

Innerhalb der nächsten drei Jahre soll in Syrien eine neue Verfassung stehen und im Anschluss sollen Wahlen abgehalten werden. Das kündigte der Rebellenführer an. Aufgelöst werden die islamische Miliz sowie die Geheimdienste.

Syriens Schlüsselstadt / Assads letzte Schlacht

Sie zeigen den Militärflughafen Hama, den Berg Jabal Zayn al-Abidin, auf dem die Schlacht stattfand, und die alten Männer aus der Werkstatt in der Stadt.
Weltplus ArtikelIslamisten an der Macht

Assads letzte Stadt

Hama war 40 Jahre lang der Schauplatz für Aufstände gegen das Assad-Regime und ihre brutale Niederschlagung. Bis zuletzt kämpften Soldaten um die strategisch wichtige Stadt. Ein Besuch vor Ort gibt Hinweise darauf, in welche Richtung die neuen Herrscher das Land steuern.

(FILES) Syrian ousted president Bashar al-Assad and his wife Asma arrive for a dinner hosted by Britain's Lord Chancellor, Lord Irvine of Lairg, at Lancaster house in central London 16 December 2002. Once seen as an advocate of women's rights in the Middle East, Syria's British-born former first lady Asma al-Assad has fled into exile with her husband, with UK officials saying she is not welcome home. (Photo by NICOLAS ASFOURI / POOL / AFP)
Ressort:AuslandSie will weg aus Russland

Assads Ehefrau reicht offenbar Scheidung ein – Moskau dementiert

Nicht nur sein Regime ist am Ende, offenbar auch seine Ehe: Asma al-Assad, die Ehefrau von Baschar al-Assad, soll laut Medienberichten in Russland die Scheidung beantragt haben. Sie will das Land verlassen. Aus Russland wurden die Meldungen dementiert.

+honorarpflichtig+++  WS Syrien  Christen in Aleppo, Foto:  Murat Bay ++ Quelle: swisstransfer link via Philip Volkmann-Schluck ++  

Christian quarter of Aleppo
Ressort:AuslandSturz von Assad

Für die Christen in Syrien beginnt ein Kapitel der Ungewissheit

In Aleppo bereiten sich die christlichen Gemeinden auf Weihnachten vor. Seit dem Fall Assads hoffen sie auf Schutz durch die neuen Machthaber. Doch ob die islamistische HTS-Miliz ihre Lebensweise wirklich dulden wird, ist nicht absehbar. Einige überlegen bereits, das Land zu verlassen.

ARCHIV - 08.12.2024, Syrien, Damaskus: Ein Oppositionskämpfer feuert mit seiner AK-47, nach dem Sturz des bisherigen syrischen Machthabers al-Assad. (zu dpa: «Syriens Militärarsenal zerbombt - Welchen Plan hat Israel?») Foto: Hussein Malla/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Weltplus ArtikelSyrien

Jetzt rächt sich die Strategie der EU im Nahen Osten

Beim EU-Gipfel am Donnerstag steht der Umgang mit Syrien und dem neuen Regime im Vordergrund. Die Sorge ist groß, dass das Land zu einem zweiten Afghanistan oder Libyen wird. Doch um das zu verhindern, fehlt es der EU an einer Sache, um die man sich all die Jahre nie bemüht hat.

TOPSHOT - People wave independence-era Syrian flags as they gather at Saadallah al-Jabiri Square after the Friday noon prayer in Aleppo on December 13, 2024, to celebrate the ousting of president Bashar al-Assad and the end of five decades of Baathist rule in the country. More than half a century of brutal rule by the Assad clan came to a sudden end on December 8, after a lightning rebel offensive swept across the country and took the capital. (Photo by OZAN KOSE / AFP)
Weltplus ArtikelDebatte um Rückführungen

„Ich kam sofort zurück“ – Warum die ersten Syrer schon jetzt freiwillig zurückkehren

In Europa werden Rückführungen syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland diskutiert. WELT trifft in Aleppo die ersten aus dem Ausland freiwillig zurückgekehrten Menschen. Mit dem Schritt sind sie ein großes Risiko eingegangen – doch ihre Gründe sind bezeichnend.

Ein Kämpfer der Miliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) , die maßgeblich am Umsturz in Syrien beteiligt war
Weltplus ArtikelIslamistische Terroristen

Die Gefahr des Machtvakuums für Europa

Nach dem Sturz des Assad-Regimes bricht in London und Paris Panik aus. Hunderte islamistische Terroristen mit europäischen Pässen könnten das Chaos nutzen und nach Europa zurückkehren. In Großbritannien wird eine wirksame Maßnahme dagegen diskutiert – die in Deutschland so nicht möglich ist.

Israeli tanks and a military vehicle are seen on the Golan Heights side of the ceasefire line between Syria and the Israeli-occupied Golan Heights, December 11, 2024. REUTERS/Avi Ohayon
Weltplus ArtikelIsraelischer Ex-Militär

„Wer kann das bezahlen? Das können nur Katar und die Golfstaaten“

Nach den Luftschlägen von Israels Armee erklärt ihr früherer Geheimdienstchef, welches Ziel das Land jetzt in Syrien verfolgt. Er beobachtet bereits einen Rückzug der Russlands – und hält nach Assads Sturz vier Szenarien für das Bürgerkriegsland für möglich.

Kamishli / Syrien  zu Hackensberger Text Airport shelling

_DSC0484
Weltplus ArtikelNach Assad-Sturz

Zwei krachende Luftschläge, dann ein Feuerball – Was Israels Angriffe in Syrien bedeuten

Seit Assads Sturz fliegt Israels Armee Luftangriffe gegen Militärbasen in Syrien. Der jüdische Staat will sichergehen, dass die Waffen des Diktators nicht in falsche Hände gelangen. Unser Reporter beobachtet die Folgen vor Ort – und erklärt, welches übergeordnete Ziel Israel in Nahost verfolgt.

08.12.2024, Israel, Madschdal Schams: Ein israelischer Panzer manövriert in der Nähe der sogenannten Alpha-Linie, die die von Israel annektierten Golanhöhen von Syrien trennt. Foto: Matias Delacroix/AP +++ dpa-Bildfunk +++
Weltplus ArtikelSyrien

„Der moderne Nationalstaat ist im Nahen Osten gescheitert“

Während auf den Straßen Syriens der Sturz von Machthaber Assad gefeiert wird, fliegen Israel und die USA Luftangriffe auf dutzende Stellungen. Sie fürchten, dass der IS das Vakuum nutzt, um das Land zur Terrorbasis zu machen. Für die Zukunft des „neuen Syriens“ hat Israel bereits eine Vision.

Syrian refugees, who were living in Lebanon, cross the destroyed border between the two countries in Al-Arida on December 9, 2024, to return to their homeland. Islamist-led rebels took control of Damascus in a lightning offensive on December 8, forcing president Bashar al-Assad to flee and bringing an end to five decades of Baath rule in Syria. (Photo by Ibrahim CHALHOUB / AFP)
Weltplus ArtikelSyrien

Auf den Straßen abgetrennte Köpfe – „Damit wir ja nicht zurückkommen“

Einen Tag nach dem Zusammenbruch des Assad-Regimes in Syrien ist die Lage unübersichtlicher denn je. Im Nordosten greifen von der Türkei unterstützte Söldner offenbar kurdische Stellungen an, Tausende sind auf der Flucht. Unser Reporter ist vor Ort und zeigt: Der Krieg ist noch lange nicht vorbei.

Wie hier in Neumünster war die Freude unter vielen Syrern in Norddeutschland groß
Ressort:HamburgNach Sturz Assads

Syrische Volksfeste im ganzen Norden

In Hamburg, aber auch in vielen anderen Städten Norddeutschlands bejubeln geflüchtete Syrer das Ende der Assad-Diktatur. Von diesem Tag habe sie lange geträumt, sagte eine junge Syrerin.

Personenkult gehörte dazu: Bildnisse von Hafiz al-Assad (1930–2000) und seinem Sohn Baschar al-Assad  2007 an einer Hausfassade in Damaskus
Weltplus ArtikelSyrien

Die Assads sind nach 54 Jahren gestürzt. Wie kamen sie zur Macht?

Seit November 1970 herrschte der alawitische Clan al-Assad in Syrien. Hafiz al-Assad errang die Führungsposition durch eine seltene Kombination von militärisch-strengem Pragmatismus mit arabischem Nationalismus.

An aerial picture shows a view of the Tishrin residential palace of Syria's ousted president Bashar al-Assad in Damascus' al-Muhajirin area on December 8, 2024, after Islamist-led rebels declared that they have taken the Syrian capital in a lightning offensive, sending al-Assad fleeing and ending five decades of Baath rule in Syria. (Photo by OMAR HAJ KADOUR / AFP)
Weltplus ArtikelMachthaber gestürzt

„Ziel ist immer noch ein islamistischer Staat“ – Wie es jetzt in Syrien weitergehen könnte

Syriens Zukunft ist nach Assads Sturz völlig ungewiss. Viele hoffen auf Frieden, Wiederaufbau und die Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Aber unter einer Bedingung könnte es auch zu einer neuen Fluchtbewegung kommen. WELT beantwortet die wichtigsten Fragen zur Entwicklung im Land – und außerhalb.

Menschen versammeln sich zur Feier des Sturzes der syrischen Regierung in Istanbul
Weltplus ArtikelSyrien

Assad ist gestürzt – diese globalen Verschiebungen zeichnen sich bereits ab

Der Sturz des syrischen Diktators Assad hat Folgen, die weit über Syrien hinausgehen. Russland ist der große Verlierer und zugleich die große Unbekannte. Moskau ist aber nicht der einzige unberechenbare Player. Ein Überblick zeigt, was nun für die Region – und die Welt – auf dem Spiel steht.

In Kamischli, einer Großstadt in der kurdischen Region in Nordsyrien, ist die Freude groß. Doch die Unsicherheit auch
Weltplus ArtikelRegime gestürzt

„Wir feiern, und wie“ – Historische Stunden in Syrien

Nach 13 Jahren Bürgerkrieg ist das Regime des syrischen Diktators Baschar al-Assad gestürzt. Die Aufständischen wollen die Macht friedlich übernehmen, auf den Straßen wird gefeiert. Unser Reporter ist an diesem historischen Tag vor Ort – und zeigt, was nun auf das Land zukommen könnte.

Syrische Oppositionskämpfer fahren auf einem Pick-up-Truck am internationalen Flughafen Aleppo. +++ dpa-Bildfunk +++
Weltplus ArtikelEskalation in Syrien

Warum Putin Assad nicht entschlossen hilft

In Rekordgeschwindigkeit haben die syrischen Anti-Assad-Milizen die Großstadt Aleppo eingenommen. Der Konfliktexperte Malik al-Abdeh erklärt, welche Interessen die Strippenzieher-Mächte Türkei und Russland nun verfolgen und wie sich die Lage auf Migration und Rückführungen auswirken könnte.

Kämpfer des Milizenbündnisses HTS auf dem Weg nach Aleppo
Weltplus ArtikelRebellen-Vormarsch

Überraschungsoffensive erschüttert Syrien und seine Verbündeten

Der syrische Diktator Assad schien sein Land unter Kontrolle zu haben, mit russischer und iranischer Hilfe. Doch nun haben gut ausgerüstete islamistische Einheiten eine Offensive gestartet und erzielen erstaunliche Erfolge. Vermutlich hat sogar die Ukraine ihre Finger im Spiel.

Kombo Trump Wrack
Weltplus ArtikelIranischer General

Die Schlüsselszenen, die zu Trumps Tötungsbefehl führten

Nach Qassem Soleimanis Tod schaut die Welt mit Sorge auf die Golfregion. Eine Rekonstruktion des Attentats zeigt, dass der US-Präsident die extremste aller Möglichkeiten befahl – selbst zur Überraschung der Berater.

Der geflüchtete Modestudent Jwan Jafar absolviert ein Praktikum im Atelier der Designerin Marion Strehlow
Ressort:Nordrhein-WestfalenGeflüchteter Modestudent

Ein Traum, stärker als der Krieg

Der Krieg zerstörte Jwan Jafars Wunsch, Modeschöpfer zu werden. Nach der Flucht hat der Syrer in Düsseldorf sein Studium aufgenommen und assistiert der bekannten Designerin Marion Strehlow.

Syrien
Ressort:AuslandRebellen beschuldigt

Syrische Staatsmedien melden Giftgas-Angriff auf Aleppo

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet von einem Angriff mehrerer Raketen mit Giftgas auf Aleppo, der zu 107 Verletzten geführt habe. Syrische Rebellen bestreiten, dafür verantwortlich zu sein.

Justizvollzugsanstalt in Kleve
Ressort:DeutschlandTod in Gefängniszelle

Eklatante Widersprüche im Skandal um verstorbenen Syrer

Die NRW-Landesregierung hat Transparenz versprochen, um die brisanten Umstände im Fall von Amad A. aufzuklären. Die Opposition vertraut dem Justizminister nicht – und fordert seinen Rücktritt. Wird ein Untersuchungsausschuss eingesetzt?

"Meine Erinnerungen sind voller Abfall": die syrische Journalistin Hiba Obaid
Weltplus ArtikelKriegsflüchtling

Syrien, du bist mein Gefängnis und meine Freiheit

Unsere Autorin konnte ihre syrische Heimat verlassen, das Land, in dem sie Hass und Tod begegnet ist. Doch jetzt, in Deutschland, mit dem „Staatenlos“-Stempel im Pass, schwimmt sie in einem Meer von Depression. Und fragt: Was ist Heimat?

Die Syrerin Baitul al-Hadsch Abdu lernte Türkisch. Sie hat jetzt einen Job. Ihrem Mann gefiel das gar nicht
Weltplus ArtikelFlüchtlinge in der Türkei

Das kleine Glück in Izmir

3,5 Millionen syrische Flüchtlinge leben in der Türkei. Sie werden dank des Abkommens mit der Europäischen Union mit EU-Mitteln unterstützt, die sie in die Lage versetzen, ein selbstständiges Leben zu führen. Doch der Deal ist gefährdet.

Ohnmächtig schaut der Westen auf die Schlacht um Idlib
Artikeltyp:MeinungSyrien

Ohnmächtig schaut der Westen auf die Schlacht um Idlib

Die syrische Region Idlib, letzte Bastion der Opposition gegen Assad, steht vor dem Untergang, vermutlich mit horrenden Opferzahlen in der Zivilbevölkerung. Dem Westen bleibt nur die Rolle des entsetzten Zuschauers.

Sogar von den Russen geehrt: Suheil al-Hassan (M.), genannt der "Tiger", im Januar 2016 nahe Aleppo
Weltplus ArtikelSyrien

Dieser Mann leitet Assads brutalste Eliteeinheit

Baschar al-Assads militärischer Erfolg hat einen Namen: Suheil al-Hassan. Auch in Moskau feiert man den Brigadegeneral der syrischen Streitkräfte, Kampfname „Tiger“. Könnte er eines Tages Syriens Diktator beerben?

"Hilflose Rhetorik": WELT-Autor Richard Herzinger kritisiert die Passivität des Westens im Syrien-Konflikt
Artikeltyp:MeinungAngriffe auf Daraa

Für seinen Terror in Syrien hat Putin einen Freibrief des Westens

Im Schatten der Fußball-WM lässt Kreml-Chef Wladimir Putin in Syrien die Zivilbevölkerung bombardieren. Der Westen schaut lediglich zu. Es droht eine Weltordnung, in der keine normativen und moralischen Regeln mehr gelten.

Nour Alakraa vor seiner Flucht in Homs. Sechs Jahre ist es her, dass der Journalist seine Heimat verlassen musste
Weltplus ArtikelMein Syrien

„Ich kann immer noch die Panik fühlen“

Vor sechs Jahren floh Nour Alakraa vor den Bomben in Homs nach Berlin. Er wurde Journalist, um über das Schicksal seiner Landsleute zu berichten. Täglich telefoniert er mit Syrien – seine Erinnerungen wird er nicht los. Ein Essay.

Mustafa Karahamad und Jumana Alasaad haben das Programm "Leadership for Syria" absolviert. Nun stehen sie vor einer unklaren Zukunft
Weltplus ArtikelBürgerkrieg

Syriens künftige Elite steckt in Deutschland fest

Drei Jahre studierten junge Syrer in Deutschland. Sie wurden ausgebildet, um ihre Heimat wieder aufzubauen. Weil der Krieg dort aber weiter tobt, ist diese Perspektive in weite Ferne gerückt. WELT hat zwei von ihnen getroffen.

„Ich vermisse unser früheres Leben, den Job": Mohammed Gazoglei und seine Familie in der gemeinsamen Wohnung in Berlin-Moabit
Weltplus ArtikelIslam-Debatte mit Flüchtlingen

„Die Sonnenallee sollte unter deutscher Kontrolle sein“

Gehört der Islam zu Deutschland? Über kaum eine andere Frage wurde zuletzt so kontrovers diskutiert. Muslime kamen dabei kaum zu Wort. Besuch bei einer syrischen Flüchtlingsfamilie in Berlin, die sich über so manches wundert.

In vielen Teilen Syriens (hier eine Aufnahme aus Duma) tobt seit 2011 ein blutiger Krieg. Mehrere Hunderttausend Bürger des Landes haben seitdem in Deutschland Schutz gesucht
Ressort:DeutschlandBürgerkriegsland

Bundesregierung lässt Sicherheitslage in Syrien neu bewerten

Die Bundesregierung will die Sicherheitslage in Syrien neu bewerten. Die Initiative dazu war von Sachsen und Bayern ausgegangen. Eine mögliche Konsequenz: In bestimmte Regionen Syriens könnte wieder abgeschoben werden.