Al-Qaida
Moustafa M. präsentierte sich als Imam
Weltplus ArtikelDingolfing

Terrorverdächtige kamen per Arbeitsvisum – und verehrten ihren ägyptischen „Imam“

Fünf Männer aus Ägypten, Marokko und Syrien sollen einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern geplant haben. Die Behörden sehen den Ältesten der Zelle als ideologischen Vordenker. Er könnte mehrere Verdächtige auf legalem Weg nach Deutschland geholt haben.

ARCHIV - 09.12.2019, Vereinigte Arabische Emirate, Dubai: Dick Cheney, ehemaliger Vizepräsident der USA, spricht beim Arab Strategy Forum. Der frühere US-Vizepräsident Dick Cheney ist tot. Foto: Kamran Jebreili/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Ressort:AuslandDick Cheney †

Während Cheney im Bunker auf 9/11 reagierte, irrte Bush durch den amerikanischen Luftraum

Richard „Dick“ Cheney galt als einer der mächtigsten Vizepräsidenten der US-Geschichte. Er war das Gesicht des amerikanischen „War on Terror“ – gegen Iraks Saddam Hussein ebenso wie gegen al-Qaida. Kritische Einwände aus Deutschland führten bei ihm zu heftigen Reaktionen.

383987 09: U.S. Navy and Marine Corps security personnel patrol past the damaged U.S. Navy destroyer USS Cole (DDG 67) following the October 12, 2000 terrorist bombing attack on the ship in Aden, Yemen, October 18, 2000. Security personnel established checkpoints and searched incoming vehicles for contraband and explosives while the ship was prepared for its journey back to the United States. (Photo by Lyle G. Becker/U.S. Navy/Newsmakers) Getty ImagesGetty Images
Ressort:GeschichteAnschlag auf USS „Cole“

Der Tod kam per Müllboot

Der Zerstörer USS „Cole“ tankte am 12. Oktober 2000 im Hafen von Aden auf, als eine gewaltige Explosion ein Loch in den Rumpf riss. 17 Mitglieder der Besatzung starben. Verantwortlich war eine Al-Qaida-Zelle im Jemen.

SYRIA, Syrien, Reconstruction, Wiederaufbau - Homs Destruction
Weltplus ArtikelWiederaufbau

Nach Trumps Entscheidung ist der Weg frei für Milliardeninvestitionen in Syrien

Nach Jahrzehnten unter der Herrschaft der Assad-Familie kehren Unternehmer nach Syrien zurück – und wittern ihre Chance. Trotz Terror, Armut und zerstörter Infrastruktur investieren sie in das Land. Doch die Risiken sind groß.

Al-Qaida

„Die Welt“ bietet Ihnen News, Videos und Hintergründe zu Entstehung und Geschichte des internationalen Terrornetzwerks al-Qaida.

Das Terrornetz al-Qaida („Die Basis“) kämpft für eine islamistische Weltordnung. Seine „Glaubenskrieger“ agieren mittlerweile in rund 100 Ländern, die Angriffe richten sich vor allem gegen die USA und Westeuropa.

So wurden nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA auch in Deutschland, Großbritannien, Spanien und anderen Staaten Terrorzellen entdeckt.

Gründung und Osama bin Laden

Gegründet wurde al-Qaida Ende der 1980er Jahre im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Die Mitglieder widmeten sich damals vor allem dem Kampf gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan. Al-Qaida-Chef Osama bin Laden, Amerikas Staatsfeind Nummer eins, wurde Anfang Mai 2011 von US-Elitesoldaten in Pakistan aufgespürt und getötet. Sein Nachfolger wurde der Ägypter Aiman al-Sawahiri.

Al-Qaida-Kämpfer

Die Zahl der al-Qaida-Kämpfer im Untergrund kann nur grob geschätzt werden. Die USA gehen von mehreren tausend aus. Allein in Afghanistan, wo sie jahrelang vom Taliban-Regime geschützt wurden, sollen mehr als 5000 Terroristen in Lagern ausgebildet worden sein.

Terrorangriffe

In den vergangenen Jahren setzte das Terrornetz auf Regionalisierung. Die einstige Kommandozentrale blieb eine Art ideologischer Kopf. Anschläge werden zunehmend von regionalen Ablegern organisiert und ausgeführt. Dazu gehört die „al-Qaida im islamischem Maghreb“, der zahlreiche Terrorangriffe in Algerien und Marokko angelastet werden.

„Strategie der 1000 Schnitte“

Die organisatorische Schwächung versucht al-Qaida durch eine „Strategie der 1000 Schnitte“ auszugleichen. Mit vielen kleinen Aktionen sollen die Sicherheitskräfte des Westens gebunden werden. Dazu gehörte die „Operation Blutsturz“, bei der 2010 Paketbomben in westliche Länder verschickt wurde.

This handout picture released by the Syrian Arab News Agency SANA, shows Syria's new leader Ahmed al-Sharaa (R) meeting with International Criminal Court (ICC) Prosecutor Karim Ahmad Khan in Damascus in Syria, on January 17, 2025. Photo by SANA/UPI. Photo via Newscom picture alliance
Weltplus ArtikelNeue Machthaber

Folter, Mord, Sklaverei – Syriens schwieriger Weg zur Gerechtigkeit

Syriens neuer Präsident Ahmed al-Scharaa hat versprochen, die grausamen Verbrechen aus der Assad-Zeit verfolgen zu lassen. Doch für eine echte Aufarbeitung müsste er seine eigene Miliz und ihre Verbündeten mit anklagen. Die Gräuel, die Syriens Volk erlebt hat, sind kaum in Worte zu fassen.

The leader of Syria's Islamist Hayat Tahrir al-Sham (HTS) group that headed a lightning rebel offensive snatching Damascus from government control, Abu Mohammed al-Jolani, address a crowd at the capital's landmark Umayyad Mosque on December 8, 2024. Jolani, now using his real name Ahmed al-Sharaa, gave a speech as the crowd chanted "Allahu akbar (God is greatest)," a video shared by the rebels on their Telegram channel showed. (Photo by Aref TAMMAWI / AFP)
Weltplus ArtikelNeuer Machthaber al-Scharaa

Die Angst vieler Syrer vor einem islamistischen Wolf im Schafspelz

Lange Jahre gehörte Ahmed al-Scharaa zum harten Kern des Dschihadismus, war für IS und al-Qaida aktiv. Jetzt ist er der neue starke Mann in Syrien. Er verzichtet auf radikale Rhetorik, verspricht Schutz von Minderheiten. Viele Christen trauen ihm nicht – und auf die Kurden kommen absehbar schwere Zeiten zu.

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Weltplus ArtikelTerrorgefahr

Der übersehene Hort des islamistischen Terrors

Nach dem Solingen-Anschlag diskutiert Deutschland über die Gefahr radikalisierter Einwanderer. Am aktivsten sind islamistische Terroristen laut aktuellen Daten in einer ganz bestimmten Zone. Die viele gar nicht im Blick haben. Wie Analysten die Gefahr für Europa einschätzen – und wovor sie warnen.

Mohamed Yehia Dicko war auch in UN-Flugzeugen unterwegs
Weltplus ArtikelAfrika

Der Mann, der weiß, wie man Geiseln befreit – und wie lange es dauert

Entführungen gehören zu den wichtigsten Geldquellen von Terroristen in Afrika. Nun kam in Mali ein südafrikanischer Sanitäter nach mehr als sechs Jahren frei. Zu verdanken hat er das einem Mann, der zäh an der Freilassung gearbeitet hat. WELT hat er erzählt, wie solche Verhandlungen ablaufen.

Militante Rebellen in Mali
Weltplus ArtikelDschihadistischer Terror

In der Sahel-Zone steht die nächste geopolitische Katastrophe bevor

In der Sahel-Zone braut sich der nächste geopolitische Großkonflikt zusammen. Islamisten und bewaffnete Milizen stürzen eine ganze Region ins Chaos, selbst ein neues dschihadistisches Emirat ist denkbar. Fachleute rechnen bereits mit zigtausenden neuen Flüchtlingen. Ihr Ziel: Europa.

Auf TikTok wurden Videos mit einem berüchtigten Pamphlet von Osama bin Laden veröffentlicht - und bis Donnerstagnachmittag mit dem entsprechenden Hashtag mehr als 15 Millionen Mal angesehen.
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Ressort:PanoramaPostmortales Comeback

TikTok kämpft gegen Videos über Bin-Laden-Brief an

Ein vor Israelhass und Antisemitismus triefendes Pamphlet des Terroristen-Anführers Osama Bin Laden kursiert bei TikTok. Viele junge Nutzer feiern den „Brief an Amerika“ als politischen Erweckungsmoment. Jetzt hat die Plattform reagiert.

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Artikeltyp:VideoTerror-Rechtfertigung im Netz

Bin Ladens „Brief an Amerika“ viral auf Tiktok – „Ein antikoloniales, antisemitisches Klima“

Osama Bin Ladens „Brief an Amerika“ geht auf Tiktok viral. In dem islamistischen Propagandatext werden Terroristen als Freiheitskämpfer gegen Israel und die USA inszeniert. Der Text ist „glasklar antisemitisch“, sagt WELT-US-Korrespondent Michael Wüllenweber.

US releases letters, book list recovered in bin Laden raid
Weltplus ArtikelBin Ladens Hass-Pamphlet

Der Mob in Designerjeans ist stets bereit, die Menschlichkeit abzuwerfen

In diesen Stunden verbreitet sich ein lange vergessener Text Osama Bin Ladens explosionsartig auf TikTok: Sein „Brief an Amerika“ wirft dem Westen Geldgier und Unsittlichkeit vor. Dass er einen Nerv trifft, liegt erschütternderweise an einer Botschaft, die damals gar nicht auffiel.

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Weltplus ArtikelHohe Gefahrenlage

Die mörderische Renaissance des islamistischen Terrors

Die Massaker der Hamas, der Mord an zwei Schweden in Brüssel, Extremisten-Demos und Verhaftungen in Deutschland: Der islamistische Terror scheint den Westen plötzlich und ganz unerwartet heimzusuchen. Doch der Eindruck täuscht. Die Entwicklung war absehbar – und die Bedrohung steigt weiter.

Hostage Situation Complicates Israel's Response To Hamas Attacks
Weltplus ArtikelHamas, IS, al-Qaida

Das Trittbrettfahrer-Szenario für Europa

Früher konzentrierte sich die Hamas auf den regionalen Kampf gegen Israel. Mit den Anschlägen des 7. Oktober stieg sie aber – womöglich ungeplant – zur globalen Terrormarke auf. Das setzt die verfeindeten Konkurrenten al-Qaida und IS unter Zugzwang. Nun droht ein teuflischer Wettlauf.

11S Memorial
Ressort:WeltgeschehenAufwändige DNA-Analyse

Überreste zweier 9/11-Opfer identifiziert

Knapp 3000 Menschen starben bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Mehr als tausend Todesopfer wurden nicht identifiziert. Nun konnten die Behörden in New York die Überreste einer Frau und eines Mannes zuordnen.

Aleem N. als Terrorhelfer verurteilt
Weltplus ArtikelProzessauftakt gegen Dschihadisten

„Ich schlachte ein paar Leute“

Aleem N. galt als „Spinne im Netz“ der deutschen Dschihadisten-Szene. Er rekrutierte Kämpfer für al-Qaida, wurde zu acht Jahren Gefängnis verurteilt, lebte von Transferleistungen. Er diente sich mutmaßlich dem Islamischen Staat an – und wurde dort gedemütigt. Das ist seine Geschichte.

Häftlinge knien im Camp X-Ray des US-Marinestützpunkts Guantanamo Bay auf Kuba auf dem Boden (Archivbild)
Ressort:AuslandUmstrittenes Gefangenenlager

Guantánamo-Häftling wird nach Saudi-Arabien entlassen

Mehr als 20 Jahre saß Ghassan al Sharbi in dem umstrittenen Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba ein. Die USA warfen ihm vor, Bomben für die Terrormiliz Al-Qaida gebaut zu haben. Nun kehrt der 48-Jährige zurück in sein Heimatland.

Das US-Militär wirft während eines  Flächenbombardements fallende Bomben ab
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Al-Qaida-Anführer bei mutmaßlichem US-Luftangriff getötet

Hamad bin Hamud al-Tamimi soll der Anführer des jemenitischen Al-Qaida-Extremistennetzwerks gewesen sein. Er soll unter anderem Angriffe auf US-Ziele koordiniert haben. Nun wurde er bei einem mutmaßlichen US-Angriff im Jemen getötet.

Der Ägypter Abu Mohammed al-Masri, ein hochrangiges Al-Qaida-Mitglied, soll der Autor des Buches sein
Ressort:PanoramaWorld Trade Center

Was in dem Al-Qaida-Buch über den 9/11-Anschlag steht

21 Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center hat das Terrornetzwerk al-Qaida ein Buch veröffentlicht. Darin soll es um die Vorbereitungen für das Attentat gehen, bei dem 3000 Menschen ums Leben kamen.

Terrorbekämpfung ist mehr als ein Drohnen-Einsatz per Mausklick, schreibt Daniel-Dylan Böhmer
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Artikeltyp:MeinungTerrorbekämpfung

Al-Qaida als Organisation ist tot, aber al-Qaida als Prinzip lebt weiter

Nach der Tötung von al-Qaida-Chef al-Zawahiri glaubt US-Präsident Biden, dass die Terrororganisation so gut wie erledigt sei. Das ist ein Irrtum. Zumindest ihr Prinzip gewinnt weltweit an Stärke. Al-Qaida bleibt für den Westen brandgefährlich.

USA verkünden Schlag gegen Terrororganisation Al-Kaida
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Artikeltyp:VideoTerrorgruppe

Die lange Blutspur von al-Qaida

Der Anschlag der Terrororganisation al-Qaida vom 11. September 2001 auf das World Trade Center schockierte die Welt. Al-Qaida war Vorbild für Nachfolge-Organisationen wie den Islamischen Staat, doch die Terrorgruppe hat in den letzten Jahren an Macht und Einfluss verloren.

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Artikeltyp:VideoUS-Drohne tötet al-Qaida-Chef

„Sie fährt vor dem Einschlag Klingen aus, daher auch die Bezeichnung Ninja-Drohne“

„Die USA haben lange darauf hingearbeitet und diese Attacke zielgerichtet ausgeführt“, sagt Militärexperte Thomas Wiegold zur Tötung von al-Qaida-Chef al-Sawahiri. Im WELT-Interview erklärt er, was die Besonderheit dieses Waffensystems ist.

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Artikeltyp:VideoGetöteter Al-Qaida-Chef

„Geduldeter Gast in Afghanistan, der allen zur Last gefallen ist“

„Al-Sawahiri war ein Veteran des Dschihadismus“, sagt Daniel Gerlach, Orientalist und Chefredakteur von zenith. Für die Amerikaner sei sein Tod ein großer Triumph. Interessant sei die Reaktion der Taliban.

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Artikeltyp:VideoAl-Qaida-Chef getötet

„Die Taliban haben Al-Sawahiri geschützt“

Bei einem Drohnenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul haben die USA den Al-Qaida-Führer Al-Sawahiri getötet. „Die Taliban sind die Schutzmacht von Al-Qaida“, sagt Islamwissenschaftler Dr. Guido Steinberg. Er erklärt, wer Nachfolger werden könnte und welche Probleme es dabei gibt.

Biden Afghanistan
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Weltplus ArtikelUSA

Al-Sawahiris Tötung ist ein Wahlkampfgeschenk für Joe Biden

Nach der Tötung von Al-Qaida-Führer Al-Sawahiri hat Joe Biden für die Feinde des Westens eine klare Botschaft: „Egal, wie lange es dauert und wo Sie sich verstecken, die USA werden Sie finden“. Die erfolgreiche Operation kommt ihm drei Monate vor den Kongresswahlen gelegen. Das sind die wichtigsten Hintergründe.

Biden Afghanistan
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Artikeltyp:VideoUS-Drohnenangriff

Präsident Biden bestätigt Tötung von Al-Qaida-Chef Al-Sawahiri

Bei einem Drohnenangriff in der afghanische Hauptstadt Kabul haben die USA den Al-Qaida-Chef Aiman Al-Sawahiri getötet. US-Präsident Biden bestätigte: „Diesen Terroristenführer gibt es nicht mehr“.

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Artikeltyp:VideoTötung von Al-Qaida-Chef

„Ein ganz wichtiger Sieg für Joe Biden“

Die gezielte Tötung des Al-Qaida-Chefs Al-Sawahari war „von langer Hand geplant“, berichtet WELT-Reporter Max Hermes. Die CIA solle hinter dem Drohnenangriff stecken. US-Präsident Biden hatte zuletzt immer wieder mit innenpolitischen Problemen zu kämpfen.

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Weltplus Artikel9/11 und seine Folgen

Ein Krieg der Lügen

Der Anschlag auf das World Trade Center war ein Akt des religiösen und politischen Größenwahns mit dem Ziel, den Westen in eine Falle zu locken. Wie das gelang und welche Fehler nicht nur die USA machten, rekonstruiert Stefan Aust anhand von zeithistorischen Dokumenten und Interviews mit Schlüsselfiguren aus Militär und Politik.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak
Ressort:AuslandForderung nach 9/11-Gedenkort

„Damit setzt Deutschland ein Zeichen“

Vor 20 Jahren kamen bei den Terroranschlägen in den USA rund 3000 Menschen ums Leben – darunter auch deutsche Staatsbürger. Einen Gedenkort für die Opfer gibt es hierzulande bislang nicht. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak will das ändern.

Angelina Jolie, actress and UNHCR Special Envoy, arrives to address a meeting of the UN Peacekeeping Ministerial: Uniformed Capabilities, Performance and Protection at the United Nations in New York March 29, 2019 in New York City. (Photo by TIMOTHY A. CLARY / AFP)
Weltplus ArtikelAngelina Jolie

„Afghanistan ist kein Ausrutscher oder Einzelfall, es steht für ein Muster“

Sie zählt zu Hollywoods größten Stars, setzt sich als UN-Sonderbotschafterin seit Jahren für afghanische Flüchtlinge ein. Dass die Taliban in dem Land zurück an der Macht sind, sieht Angelina Jolie mit großer Sorge. Ein Gespräch über die Bedrohung der Freiheit.

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Weltplus ArtikelAfghanistan

Hat Joe Biden gelogen?

„Unser Auftrag sollte nie der Aufbau einer Nation sein“, sagt der US-Präsident heute über den Krieg in Afghanistan. Dabei war doch im Westen stets von Demokratie, Menschenrechten und Bildung für Mädchen die Rede. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche.

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Ressort:Podcasts9/11 - Podcast

„Ich bin hier in einem Flugzeug, das entführt worden ist“

Es ist 20 Jahre her und doch kann sich jeder daran erinnern, wo er am 11. September 2001 war. Fast 3000 Menschen starben bei den Terroranschlägen in den USA. Einer der Täter war Mohammed Atta, der kurz zuvor in Hamburg studiert hatte. Wie wurde aus dem Akademiker ein Terrorist? Und warum bemerkte es niemand?

396957 06: An AV-8B "Harrier" takes off November 3, 2001 from the flight deck of the USS Peleliu. The jet is on a mission over Afghanistan in support of Operation Enduring Freedom. (Photo by Joseph R. Chenelly/USMC/Getty Images)
Ressort:AuslandUS-General

„Ein Paradies für Terroristen. Und kein Plan für die Zukunft“

Die Taliban überrennen Afghanistan, die USA evakuieren ihre Botschaft. General Votel hat 2001 die Operation „Enduring Freedom“ vorbereitet und führte ein Kommando vor Ort. Im Interview erklärt er, was schiefgegangen ist – und auf was der Westen sich einstellen muss.

„Welche Schäden haben wir angerichtet?“: Jodie Foster
Weltplus ArtikelJodie Foster

„In einer Demokratie heiligt der Zweck nicht die Mittel“

In ihrem neuen Film spielt Jodie Foster die Anwältin eines Guantánamo-Häftlings. Ein Gespräch über die dunklen Geschäfte der CIA, eine Enttäuschung namens Obama und einen berühmten britischen Kollege, der den amerikakritischen Blockbuster überhaupt erst ermöglicht hat.

Das undatierte Foto zeigt den saudi-arabischen Millionär Osama Bin Laden an einem unbekannten Ort in Afghanistan. Die Entführer der 21 Menschen auf der südphilippinischen Insel Jolo werden angeblich von dem als Terroristen gesuchten Bin Laden finanziert. Er gilt als Drahtzieher der Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania vor zwei Jahren mit insgesamt 224 Toten. Bin Laden lebt in Afghanistan. Die USA haben sich bisher vergeblich um seine Auslieferung bemüht.
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Ressort:GeschichteJagd auf den Al-Qaida-Chef

Wie starb Osama bin Laden wirklich?

Mindestens sechs Versionen kursieren vom Sturm der US-Navy Seals auf das pakistanische Versteck Osama bin Ladens am 1./2. Mai 2011, bei dem der Chefterrorist zu Tode kam. Alle beruhen angeblich auf Angaben von Insidern.

epa02723153 Undated video frame grab released 07 May 2011 by the US Department of Defense and made available on 08 May 2011 shows Osama bin Laden speaking. Five videos were released minute their audio tracks by the US Government from among those found in bin Laden's compound in Abbottabad, Pakistan after U.S. Navy Seals stormed the compound and killed bin Laden. EPA/DEPARTMENT OF DEFENSE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY ++ +++ dpa-Bildfunk +++
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Artikeltyp:VideoTod des al-Qaida-Chefs

So starb Terroristenführer Osama Bin Laden

Rund zehn Jahre dauerte die Jagd auf den Führer des islamistischen Terrornetzwerkes al-Qaida. Schließlich wurde Osama bin Laden in Pakistan entdeckt. Am 1./2. Mai 2011 griffen die USA an. Hier die offizielle Version der Ereignisse.

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Weltplus ArtikelAnschlag

Die muslimische Welt stürzte nach 9/11 ins Chaos

Der im Fernsehen übertragene Angriff auf das World Trade Center ließ Amerika erst erstarren und setzte dann ungeheure Kräfte frei. Die Spätwirkungen beschäftigen heute noch das Land. Die muslimische Welt glitt in eine Lage, die dem 30-jährigen Krieg in Mitteleuropa ähnelte.

SYRIA-CONFLICT-KURDS-IS
Weltplus ArtikelCoronavirus in Syrien

Angehörige fürchten um Leben deutscher IS-Kämpfer

Dutzende IS-Kämpfer aus Deutschland sitzen immer noch in überfüllten Lagern und Gefängnissen in Nordostsyrien fest. Wegen der Corona-Pandemie fürchten die Angehörigen um ihr Leben und das ihrer Kinder – und machen der Bundesregierung schwere Vorwürfe.

Antje Schippmann - Managing Editor WELT AM SONNTAG WELT Autorenfoto
Weltplus ArtikelIrans Terror

Die Deutschen sind wieder auf der falschen Seite

Äußerungen des Außenministers belegen, dass die Bundesregierung im Falle der iranischen Aggression nicht Partei für Amerika ergreift. Sie hat keine Antwort auf die aggressive iranische Expansion und suhlt sich in der Rolle des Deeskalierers.

IS-Kämpfer zeigen im Irak ihre Waffen. Die Terrormiliz ist schon heute über ihren Tiefpunkt hinaus
Weltplus ArtikelZukunft des IS

Das Omen des Osama Bin Laden

Was wird aus der Terrormiliz Islamischer Staat nach der Tötung des Anführers Abu Bakr al-Baghdadi? Ein Vergleich mit dem Ende von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden liefert die besten Antworten. Sie sind sehr beunruhigend.

"Hollywood zeigt immer Schüsse und Militärschläge, das ist nur ein sehr kleiner Teil der eigentlichen Arbeit", sagt Ex-CIA-Agentin Amaryllis Fox
Weltplus ArtikelEx-Agentin Amaryllis Fox

„Ich wollte den Feind besser verstehen“

Als sie für die CIA arbeitete, musste sie Anschläge verhindern – und zugleich ihr Baby versorgen. Sie lebte unter falscher Identität, andere Agenten wollten sie töten. Ein Gespräch mit Ex-CIA-Frau Amaryllis Fox, die nun ihre Geschichte erzählt.

Das von der CIA zur Verfügung gestellte Video-Standbild zeigt Hamsa Bin Laden bei seiner Hochzeit
Ressort:AuslandMutmaßlicher Al-Qaida-Anführer

Trump bestätigt Tod von Bin Ladens Sohn durch US-Einsatz

US-Präsident Donald Trump hat am Samstag den Tod des mutmaßlichen Anführers des Terrornetzwerks al-Qaida, Hamsa Bin Laden, bestätigt. Ende Juli hatten US-Medien bereits vom Tod des etwa 30-Jährigen berichtet.

Khaled Scheich Mohammed gilt als Drahtzieher der Zerstörung des World Trade Centers am 11. September 2001
Ressort:PolitikAnschläge auf USA

Prozess gegen „9/11“-Verschwörer soll 2021 beginnen

Fünf Männer sitzen seit 16 Jahren in Guantánamo. Sie sollen die Anschläge vom 11. September 2001 geplant haben. Jetzt ist der Beginn des Prozesses festgelegt worden. Die Verteidiger haben dazu eine eindeutige Meinung.

Hamsa Bin Laden
Ressort:AuslandMedienberichte

Sohn von Osama Bin Laden vermutlich tot

Er war zu einem der neuen Anführer des Terrornetzwerks al-Qaida aufgebaut worden. Doch nun melden US-Medien, dass Osama Bin Ladens Sohn Hamsa offenbar tot ist. US-Präsident Trump äußert sich zu dem Fall ungewöhnlich.

"Islamisten wollen Christen als Fremde stigmatisieren, als Agenten des Westens. Doch sind die Christen oft genug länger da gewesen als die Muslime": WELT-Autor Alan Posener
Weltplus ArtikelAnschläge auf Kirchen und Hotels

Das Massaker in Sri Lanka fügt sich in ein Muster ein

Islamistische Terroristen waren für die Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka verantwortlich. Wir in Europa verurteilen stets den Hass gegen Muslime. Wenn es aber um Christenhass geht, sind wir verhaltener. Das ist falsch.

Mounir al-Motassadeq während des Prozesses in Hamburg
Ressort:HamburgTerrorhelfer Motassadeq

„Der Skandal ist da – Aufklärung Fehlanzeige“

Fälschlicherweise wurde dem verurteilten Terrorhelfer Motassadeq sein Haftgeld ausgezahlt. Dabei existiert eine Anleitung, die den Umgang mit Personen wie ihm gemäß einer EU-Verfügung detailliert regelt.