Sizilien hält reichlich Überraschungen für Weinliebhaber bereit. Im südöstlichen Zipfel der Insel sind gleich mehrere Tropfen der Extraklasse beheimatet. Und weil das Auge mittrinkt, passen die umliegenden Barockstädte als Ausflugsziele nach der Degustation perfekt ins Bild.
Mancher Künstler blühte erst in der Lagunenstadt richtig auf. Und die besten davon will Venedig gar nicht wieder weglassen. Die Bilder zu diesem Verhältnis zeigt das Hamburger Bucerius Kunstforum.
Design „made in Italy“ folgt keinen speziellen Regeln. Es folgt vielmehr einer Schule des Sehens. Und einem 500 Jahre alten Programm, das in der Renaissance für das Verhalten am Hofe verfasst wurde.
Manches Schmuckstück aus Deutschland gilt in Italien nicht besonders viel. Das hängt weniger mit der Gestaltung als mit dessen Goldanteil zusammen. Und mit einer Jahrtausende alten Tradition.
Oscar Farinetti hat die internationale Kette „Eataly“ gegründet, um Lebensmittel aus Italien besser zu vermarkten. Auch in München gibt es in der Schrannenhalle eine Dependance.
Der 500 Jahre alte Fondaco dei Tedeschi in Venedig ist wieder geöffnet. Diesmal nicht als Stützpunkt deutscher Kaufleute in der Lagunenstadt, sondern als riesige Edelboutique des Konzerns LVMH.
Viele Deutsche wechseln angesichts sinkender Temperaturen zum Rotwein. Das mag verfrüht sein. Denn mancher vino bianco passt perfekt zu nasskalten Temperaturen.
Zehn Milliarden Menschen werden in nicht mal 100 Jahren auf der Erde leben. Wie können so viele ernährt werden? Damit beschäftigt sich die Weltausstellung Expo in Mailand nächstes Jahr.
Für Italien gibt es eine Vielzahl überflüssiger Apps. Aber wenn es im Sehnsuchtsland der Deutschen ums Essen geht, sollte man sich nicht auf Zufälle und Touristen-Bars beschränken.
Seit der Renaissance zieht es die Menschen aus dem Norden in den Süden. Manche kehren nicht zurück. Stattdessen holen sie Dörfer aus dem Dornröschenschlaf, betreiben Olivenhaine, Ölmühlen und Weinanbau.
Paolo Veroneses „Gastmahl im Hause des Levi“ ist schon wegen seiner Größe außergewöhnlich. Aber auch wegen zwei Deutschen darauf. Diese waren vor 500 Jahren in Venedig nicht gern gesehen.
Lardo di Colonnata ist eine Köstlichkeit der italienischen Küche. Der Speck aus Schweinerücken reift in Marmortrögen. Sie stammen aus den Steinbrüchen, die schon Michelangelo genutzt hat.
Der amerikanische Traum – made in Italy: Die Firma „Technogym“ kommt aus Cesena und hat auch global großen Erfolg mit ihren Fitnessgeräten. Doch das reicht Gründer Nerio Alessandri immer noch nicht
Die Po-Ebene ist die einzige Region in Europa, in der nennenswerter Reisanbau stattfindet. Die Hälfte der kontinentalen Produktion stammt aus Italien. Und wiederum 90 Prozent davon von hier.
Die unbeschwerte Lebensart macht Italien für viele zum Sehnsuchtsziel. Doch das Land steckt in der Krise und muss sich noch einmal neu erfinden – ohne dabei sein reiches kulturelles Erbe zu verraten.
Aus Venetien kommen drei verschiedene Rotweine – aus derselben Rebsorte. Der Valpolicella ist ein leichter Sommerwein - ganz anders der schwergewichtige Amarone. Dazwischen liegt der Ripasso.
Trotz bräunlicher und transparenter Farbe ist Brunello einer der teuersten Weine der Welt. Er macht das Städtchen Montalcino vermögend und schreibt seine eigenen Geschichten.
Antonello da Messina in Norditalien: Das MART stellt den Porträts des Renaissance-Künstlers zeitgenössische Kunst gegenüber. Doch allein der Museumsbau ist schon den Besuch wert.
Italien ist reich an Thermalquellen, die seit Urzeiten genutzt werden. An viele sind Hotels angeschlossen, aber es gibt sie auch in der Natur. Doch nicht jede Therme ist zum Baden da.
Parmesan ist im Deutschen zum Synonym für geriebenen Käse geworden. Das ist natürlich nicht korrekt. Höchste Zeit also für eine eindeutige Begriffszuweisung.
Ariccia ist die Heimat der Porchetta nach römischer Art. Das Städtchen unweit der Metropole widmet dem Spanferkel sogar ein eigenes Volksfest, das immer im September gefeiert wird.
Daunenjacken galten lange als unförmiges Kleidungsstück. Italienische Hersteller verwandeln die Federn dagegen in Designermode, die nicht nur im Winter getragen werden kann.
Italienisches Autodesign galt in jüngster Zeit als wenig überraschend. Oder unbezahlbar. Das hat sich mit dem Alfa Romeo 4C geändert. Schon jetzt gibt es ein halbes Jahr Wartezeit.
Wer Italien auf dem Rad erkundet, wird neue Facetten des Landes entdecken. Drei Strecken verbinden auf einzigartige Weise Natur und Kultur - geeignet für Einsteiger und Profis.