Der „Polizeiruf“ aus Halle schaffte etwas ganz Seltenes. Großes, menschliches Fernsehen der ostdeutschen Gegenwart. Mit der dritten melancholischen Moritat „Der Wanderer zieht von dannen“ macht der MDR sein Revier an der Saale dicht. Ein entsetzlicher Fehler.
Höllenfahrt eines Boomers: Sönke Wortmann wirft in „Die Ältern“ einen Bestsellerautor aus dem goldenen Käfig seiner bürgerlichen Selbstgewissheiten. Leider wird die Humormaschine im Innern der Komödie von ranzigem Altherrenöl angetrieben.
Der Sparkurs bei der „Washington Post“ führt zu weiteren Verwerfungen bei der berühmten US-Zeitung: Auch der Herausgeber und CEO Will Lewis geht. Die Gewerkschaft des Unternehmens wirft ihm vor, eine amerikanische Institution zu ruinieren.
Das deutsche „The Americans“? In der Netflix-Produktion „Unfamiliar“ spielen Susanne Wolff und Felix Kramer ein Berliner Ex-Agenten-Paar, das von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Es gab einen großen Vorab-Hype. Aber wie gut ist die Serie wirklich?
Die Netflix-Serie „Bridgerton“ lieferte während der Pandemie den perfekten Stoff für Weltflüchtlinge aller Art. Die Kitschschmonzette aus dem britischen Hochadel von 1813 war ein Sensationserfolg. Jetzt kommt die vierte Staffel. Sie handelt von Treppen.
Alltägliche Texte lassen sich mit den üblichen KI-Tools problemlos übersetzen. Aber was ist mit juristischen Schriftsätzen und technischen Dokumenten? Und was mit dem gesprochenen Wort in schwierigen Situationen? Jarek Kutylowski, Entwickler bei DeepL, erklärt, was Übersetzen wirklich heißt.
„Ex-It“ heißt der neue Stuttgarter Sonntagabendkrimi. Er erzählt von einer Frau, die mal ein It-Girl war. Und jetzt glaubt, niemand mehr zu sein. Hätte ein spannender Fall von Prominenzfolgenforschung gerade rechtzeitig zum „Dschungelcamp“-Start werden können. Wurde es aber nicht.
Vor fünfzig Jahren starb Agatha Christie. Ihr Erzählmodell ist sagenhaft lebendig. Gerade dank Netflix. Jetzt startet dort „Seven Dials“, eine Serie nach einem romantischen Christie-Thriller. Sie wurde in einem Schloss gedreht, an dem schon drei andere Serien entstanden.
Die Jahresabschlüsse für das Jahr 2024 sind da und sie zeigen: Das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist das umsatzstärkste der Welt. Seit 1995 konnten ARD, ZDF und Deutschlandradio ihre Einnahmen um 69 Prozent erhöhen.
Nach der „taz“ und dem „Neuen Deutschland“ verabschiedet nun auch die Zeitschrift „konkret“ ihre gedruckte Ausgabe. Was das über die intellektuelle Unterkomplexität der heutigen Linken verrät. Und warum Konservative sich nicht darüber freuen können.
Nach dem Ende ihres Einsatzes beim NDR-Teil des ARD-Formats „Klar“ hat Julia Ruhs eine neue publizistische Plattform gefunden: Die Journalistin bleibt dem Bayerischen Rundfunk erhalten und schreibt künftig eine Kolumne für „Bild“.
Er ist eines der prominentesten Gesichter der ARD, doch nun zieht es ihn weg vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Helge Fuhst hört als Moderator bei den „Tagesthemen“ auf. Sein neuer Job soll bereits feststehen.
Laut aktuellen Jahresabschlüssen bilden ARD, ZDF & Co. das umsatzstärkste öffentlich-rechtliche Rundfunksystem der Welt. Die Gesamteinnahmen erhöhten sich in knapp 30 Jahren um 76 Prozent – vor allem durch den Rundfunkbeitrag.
Im neuen Freiburger „Tatort“ bekam es Kommissar Berg mit den deutschen Meistern des Grusels, den Brüdern Grimm, zu tun. „Das jüngste Geißlein“ entpuppt sich als eine der finstersten Folgen der „Tatort“-Geschichte.
Mit einem Marktanteil von 2,0 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen erreicht der Nachrichtensender WELT einen Rekordwert. Besonders gefragt war der Sender an politischen Nachrichtentagen.
Ein Journalist des RBB erhebt Vorwürfe gegen Intendantin Ulrike Demmer: Sie soll sich bei der Produktion seines Podcasts eingemischt haben. Der Beitrag befasste sich kritisch mit dem Chefredakteur des öffentlich-rechtlichen Senders.
Was wäre, wenn wir in unserem Unterbewusstein spazieren gehen könnten? Der neue „Tatort“ mit Ulrich Tukur spielt das nun durch. Und treibt die Zerschlagung des Genres auf eine neue, ziemlich lustige Spitze.
Nachdem ein Mitarbeiter einer ZDF-Partnerfirma als Hamas-Mitglied identifiziert wurde, zieht der Sender nun Konsequenzen: Dienstleister in Krisenregionen sollen künftig deutlich strenger überprüft werden. Was ist geplant?
Er war 23 Jahre lang im Verlag, nun scheidet Wolfgang Krach bei der „Süddeutschen Zeitung“ aus. Einem Medienbericht zufolge gab es zuvor einen Streit über Sparmaßnahmen.
Wenn Kommissare zum Ermitteln ins Pflegeheim gehen, kommt meistens ein tieftrauriges Sozialdrama raus. „Der Elektriker“, der neue Wiener „Tatort“, ist der Gegenbeweis. Ein Kammerspiel voller verwinkelter Vergangenheiten, Geschichten – und Bummerl.
Der Skandal um die frühere Intendantin Patricia Schlesinger hatte 2022 den RBB in Bedrängnis gebracht. Nun muss sich Schlesinger vor Gericht verantworten. Auch mehrere weitere ehemalige Führungspersonen des Senders werden angeklagt.
Nach wochenlangen Diskussionen um die Qualität ihrer journalistischen Arbeit ist ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet worden. Vor der Tür demonstrierten Kritiker, drinnen verteidigte Ex-Verfassungsrichter Voßkuhle die Wahl der Jury.
Eine Bloggerin erhebt den Vorwurf, der Bayerische Rundfunk habe Personal und Ressourcen für den Instagram-Kanal der Korrespondentin Sophie von der Tann eingesetzt. Der Sender widerspricht nicht – und lässt zentrale Fragen offen.
Es gibt eine Volkskrankheit, unter alle leiden, aber keiner gibt es zu: Overthinking. Der Wahn, ständig im Kopf durchzuspielen, was andere von uns denken könnten. Eine Fernsehserie zeigt, wie unzivilisiert wir sind – in welchen Momenten.
Seit Jahren berichten sie aus Regionen wie Afghanistan und der Ukraine. Nun wurden Susanne Koelbl und Paul Ronzheimer für ihr Engagement für die Pressefreiheit ausgezeichnet.
Eine der erfolgreichsten Netflix-Serien kommt zurück. In der finalen fünften Staffel von „Stranger Things“ spitzt sich der epische Kampf mit dem Bösen zu. Vieles wirkt für Fans vertraut, aber es gibt auch Neuigkeiten aus Hawkins.
Ja zu Kritik am Rundfunkbeitrag, Nein zu Begriffen wie „Zwangsgebühr“: Linda Zervakis wirft Kulturstaatsminister Wolfram Weimer Provokation vor. Handlungsbedarf sieht die Journalistin und zweifache Mutter bei der deutschen Schulpolitik.
Im „Handelsblatt“ erhob Thüringens Innenminister jüngst den Verdacht, die AfD spioniere für Russland. Das Landgericht Berlin wies nun einen Eilantrag der Partei gegen die Zeitung ab – äußerte sich aber auch zu den Vorwürfen des Ministers.
Erneut plädiert Jan Böhmermann für ein Verbot der AfD und ermuntert die Unterstützer: „Wir, die wehrhaften, mutigen Demokraten, werden das natürlich schaffen“, so der ZDF-Moderator. Sollte die Partei in Deutschland doch an die Regierung kommen, kündigte er persönliche Konsequenzen an.
Die ARD setzt mit Moderator Louis Klamroth auf neue Formate – sowohl im Ersten als auch in der Mediathek. Insgesamt soll der Sender laut eines Medienberichts 12,5 Millionen Euro investieren.
Eine Frage des YouTubers Tilo Jung hat den Co-Gründer von Wikipedia, Jimmy Wales, dazu veranlasst, ein Interview vorzeitig abzubrechen. Jung hatte nach den Anfängen der Online-Enzyklopädie gefragt. Wales reagierte genervt.